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Programm-Vorschau

Fr 2.9. - IMPROVISIERTES THEATER
 
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mit ÖDE & SCHRILLER aus Weimar.

Beim Improvisationstheater entsteht Theater aus dem Quasi-Nichts, das uns alles bedeutet: Ohne Textbuch, Regisseur und Bühnenbild werden die Vorgaben des Publikums zu aufregenden Geschichten mit abstrusen Charakteren und unvorhergesehenen Wendungen verwoben.

Mittlerweile haben wir abwechselnd drei Gruppen zu Gast. Rababakomplott aus Jena, Buntwäsche 60°C aus Erfurt und Öde & Schriller aus Weimar. Jede Formation erzählt und spielt komplett auf ihre Weise einzigartig. Deshalb ist es ratsam, jede Gruppe einmal gesehen zu haben!

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Einlass: 19:30
Start: 20:15
Eintritt: 8€/5€ ermäßigt (Tickets hier – jetzt auch online und bei der Tourist Information)
So 4.9. – JAZZY SUNDAY mit dem ROBERT FRÄNZEL QUARTETT
 
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ROBERT FRÄNZEL QUARTETT (Erfurt)
 
Das Quartett um den Erfurter Saxophonisten ROBERT FRÄNZEL spielt seit 2010 in wechselnder Besetzung. Gemeinsame Basis ist die Leidenschaft für die Sprache des Jazz und deren spontane Interaktion - Funk, Blues und Soul – das sind die bestimmenden Farben, in denen Jazz-Klassiker oder die Eigenkompositionen Robert Fränzels und seiner Mannen präsentiert werden. Geprägt durch Tourneen mit dem norwegischen Singer-Song-Writer Al DeLoner oder der brandenburgischen Kultband „Keimzeit“ und seine Erfahrungen als Studiomusiker, Big-Band Leiter, Komponist und Arrangeur erweist er seiner Heimatstadt Erfurt mit energetischer und gelebter Livemusik die Ehre.

Robert Fränzel – sax
Marco de Vries – git
Andreas Buchmann – b
Marcus Horn – dr
 
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Einlass: 19:30
Start: 20:15
Eintritt: 8€/5€ ermäßigt (VVK-Tickets hier)
Fr 9.9. – Live: BLACK OAK & hello piedpiper

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BLACK OAK (Niederlande)
 

BLACK OAK ist die neue Band von Geert van der Velde (The Black Atlantic) und Thijs Kuijken (I am Oak) und bei Lichte besehen war es nur eine Frage der Zeit, bis diese beiden niederländischen Ausnahme-Songwriter irgendwann einmal gemeinsame Sache machen. 

Durch seine mehrmaligen Besuche mit The Black Atlantic hat Geert bereits hunderte Fans bei uns gefunden. I Am Oak wollten wir immer mal einladen, was aber nie so recht geklappt hat. Nun – die perfekte Gelegenheit!

Ihr gemeinsames „Equinox" versteht sich als modernes Akustik-Pop Album, das mit jeder Note zeitlosen Songwriter-Folk atmet und musikalisch sowohl verspielt, als auch ungemein intuitiv und simpel gehalten ist. Wo andere Kollegen bei Kollaborationen Egos und Ellenbogen ausfahren, haben die beiden befreundeten Musiker das Beste aus ihren Songwriting-Skills zusammengeworfen und ohne überbordenden Pathos nach oben hin verdrahtet. Bandname wie Albumtitel steht dafür Pate.

Je mehr man schließlich den Details und Staffierungen dieser kleinen, sowohl in der britischen als auch amerikanischen Folk-Tradition beheimateten Liedern nachstöbert, desto tiefer möchte man sich am Ende in ihnen verlieren. Als ob man hinter Glühwürmchen in einen lauen Abend hineinstolpert und wenn man doch einmal fällt, gottlob auf dichtem, kühlen Moos aufsetzt. Und dann sind da noch diese Stimmen! Kuijkens and van der Veldes Timbres greifen so sanft, so souverän und mühelos ineinander, dass man ganz vergessen könnte, dass es sich hier um ein Debütalbum handelt. „Equinox" klingt warm und versöhnlich, gleichsam aber auch tieftraurig und irgendwie mystisch vernebelt. Ständig kreuzen sich aufschwingende, mäandernde Gitarrenlinien, die durch samtene Gesangsharmonien eingefangen und immer wieder neu justiert werden. Eine verwunschene Welt aus Harmonien, die fast schon ein wenig meditativ ist. Die an die Fleet Foxes erinnernde Vintage-Produktion von Matthijs Herder ist daran sicherlich nicht ganz unschuldig.

Am Ende dann steht man dann tief beglückt und muss lächeln. Denn die uralte Weisheit des Rock and Roll hat wieder einmal gegriffen: Manchmal braucht es eben nur zwei Typen mit ihren verbeulten Gitarren, um zeitlose, perfekt geschliffene Songs und somit ein verdammt gutes Album hinzubekommen.
 
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Support: HELLO PIEDPIPER
 
Hello Piedpiper: Es prasselt mehrlagiges Gitarrenfeuer, Fingerpicking und mehrstimmige Klangteppiche - und darüber legt eine ruhige, klare Singstimme warme Schals um Hälse und das Pfeifen und Klatschen ziehen die Blicke, den Funken nach, nach oben in die Nacht.
Es passiert immer einiges gleichzeitig, aus nur zwei Händen und einer Stimme. Und in den Köpfen der Zuhörer. Möglich, dass ihr euch zur selben Zeit an die Folksongs vom Plattenspieler, an den Sommer vor drei Jahren und das Schweigen unterm Kopfhörer von vor zwei Stunden erinnert fühlt und dazu warm behütet den Passanten vor den Fenstern nachschaut. Um dann am Ende als ruhigere Menschen wieder aufzuwachen. Ein Effekt sowie bei, nun ja: Den Kings of Convenience, Fleet Foxes, oder Iron & Wine. Und ja - man kann diese Vergleiche tatsächlich wagen, auch wenn Hello Piedpiper nicht aus Norwegen oder den amerikanischen Südstaaten, sondern 'nur' aus Köln- Ehrenfeld zu euch kommt.

Hello Piedpiper reist nahezu unermüdlich quer durchs Land und wieder zurück. Er tourte gemeinsam mit, Anti Flags Frontmann Justin Sane, Audra Mae, Susanne Sundfør, Honig, Kodaline, The Lake Poets, Charlie Cunningham und Town of Saints und eröffnete Konzerte für Billy Bragg, Thomas Dybdahl, Bill Callahan, Young Rebel Set oder die Local Natives. Momentan spielt er die kleineren, intimeren Orte und freut sich über freundlich ruhige Abende an schönen Orten.
 
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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 14€/10€ ermäßigt
Vorverkauf: 10€ (Tickets hier)
Sa 10.9. – OPEN STAGE
 
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Vor 100 Jahren haben Akrobaten, Jongleure, Stepp-Tänzer, Pianisten und Sänger jeden Abend Franz Mehlhoses Kleinkunstbühne mit Leben erfüllt.
In jedem von uns schlummert irgendein Talent. Warum es nicht einfach mit Anderen teilen?

Wir stellen die Bühne, ein Mikrofon und Strom – über aufwendigere Vorhaben lässt sich reden. Dann habt ihr 5 Minuten Zeit vor einem aufmerksamen und fairen Publikum zu präsentieren, was ihr möchtet. Ihr könnt als Gruppe antreten, als Duo oder Solo. Seid kreativ, lass euch was einfallen! 
Außerdem haben mittlerweile schon viele OPEN STAGE-Teilnehmer den Weg in unsere reguläres Programm gefunden.
Anmeldung unter: info(at)franz-mehlhose.de (max. 10 Teilnehmer)

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Einlass: 19:30
Start: 20:15
Eintritt: 5€ (Teilnehmer bezahlen nichts)
Fr 16.9. – Zaubershow mit SIEGFRIED & JOY

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“Besser als Siegfried und Roy.“
- Festivalguide

Ein Raunen geht durch die Mengen, Discokugeln drehen durch, der Vorhang öffnet sich: für SIEGFRIED & JOY – the NEW superstars of magic! 

Wer noch nie auf einer Zaubershow war, der sollte angesichts dieser Chance von einer zauberhaften Euphorie erfasst werden, und seinen Besen besteigen – und wer nicht an Magie glaubt, der sollte erst recht kommen, aber zu Fuß! Denn neben kreativen Explosionen im Dienste der Zauberkunst, skandalösen Geschichten mit verblüffendem Ausgang und dem Zunichtemachen aller Zaubershow-Klischees, warten bei SIEGFRIED & JOY auch charmant-skurriler Humor und zwei bezaubernd galante Männer! Schweren Herzens lehnten sie lukrative Angebote aus Las Vegas ab, um die deutsche Kulturszene aufzurütteln, und auch den letzten Zauber-Skeptiker abzuholen und zu zeigen, wer von nun an zur neuen Generation der Magier gehört! 

Einer der beiden ist THE GREAT JOY LESLIE, der bisher nicht nur bei seinen Clubshows die Säle zum Glitzern brachte, sondern auch schon die deutsche Festivallandschaft umfassend mit seiner Zaubershow beglückte und dabei nicht selten die, die eigentlich nur Bands, Bier und Beats im Kopf hatten, das restliche Line-Up vergessen ließ. Sein neuster Coup ist nun also dieses Duo mit seinem nicht minder eloquenten Partner The Amazing Siegfried, der bereits auf den Kreuzfahrtschiffen der Weltmeere die Cocktailschirmchen durch seine Zauberei zum Wackeln gebracht hat.

Aber keine Angst: Tiger auf der Bühne haben die beiden nicht nötig, vielmehr werden sie dort selbst zu welchen. Abrakadabra – Bühne frei für SIEGFRIED & JOY!

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Eintritt: 12€/8€ ermäßigt
Vorverkaufstickets hier
Sa 17.9. – Live: PHIA & HANNAH EPPERSON
 
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PHIA (Australien)
 
„The Ocean Of Everything“ – das lang erwartete Debütalbum der australischen Künstlerin PHIA – fasziniert mit satten Harmonien, leidenschaftlichen Vocals und eingängiger Pop-Poesie. Eine genre¬übergreifende Musik, getragen von den Tönen einer afrikanischen Kalimba, einem Instrument, zauberhaft-geheimnisvoll im Klang, kaum größer als eine Postkarte. Sie ist Phias Instrument der Wahl und längst zu ihrem Markenzeichen geworden. Sie spielt eine Melodie, fängt diese in einer Schleife, baut Beats darauf und kreiert mit diesem winzigen Instrument allein ihre Songs auf der Bühne.
 
Das Album wurde mit ihrem langjährigen Kollaborateur Joshua Teicher im Funkhaus Studio Berlin produziert, der die Essenz ihrer Musik kompromisslos herausgearbeitet hat. Es wurde viel probiert und viel verworfen, die Kalimba z.B. durch Gitarrenverstärker gejagt, um Phias eher ungewöhnlichen Livesound einzufangen. Zum krönenden Abschluss hat Eli Crews (Tune-Yards, Deerhoof, Dear Reader, etc.) das Album in New York gemischt und gemastert. 
 
PHIA (aka Sophia Exiner) wuchs im südaustralischen Melbourne auf und startete ihre professionelle Musikkarriere als Session-Pianistin. 2011 entschloss sie sich spontan, ein One-Way-Ticket nach Berlin zu kaufen. Mit ihrer Kalimba und einem Loop-Pedal im Gepäck wagte sie den Schritt ins Unbekannte. Diese Entscheidung war der Startpunkt einer musikalischen Weltreise, die bis heute andauert. Sie hat seitdem Hunderte von Konzerten gegeben und ihre Songs vorgestellt, in denen sie ein Patchwork von Bildern, Gefühlen, Erinnerungen reflektiert. Jedes Konzert ist anders, ob in den malerischen Bars Süditaliens, einer Fischerkneipe auf Island oder auf großen internationalen Festivalbühnen – Phias Musik ist überall zu Hause. Das Publikum dankt es ihr, ihre Fans sind loyal und wissen ihr Talent und ihren natürlichen Charme zu schätzen. Zeitweise hat sie nun ein Zuhause in Europa gefunden, der Heimat ihrer Vorfahren.
 
PHIA studierte am renommierten Victorian College of the Arts, wo sie ihren Abschluss in Improvisation machte. Sie entwickelte das Talent, Geschichten aus dem Stehgreif zu erzählen, und begann Songs zu komponieren, die sich durch warme Harmonien und gefühlvolle Vocals auszeichnen. Nach und nach fügte sie ihren Songs dann Gitarre, Schlagzeug und zusätzliche Sänger hinzu, was ihren Darbietungen eine orchestrale Note verleiht. Clever arrangiert, jedoch niemals verkopft und immer mit einer guten Portion Soul.
 
„The Ocean Of Everything“ erzählt kleine Geschichten voller Schönheit und Freude, die von Phias Faszination für die verschiedenen Kulturen geprägt sind. Das Album offenbart den Hörern einen Einblick in Phias Charakter und ihre Neugier für die Welt in und um sie herum. Der unverwechselbare Klang ihrer Stimme kombiniert mit der Kalimba gewährt einen wundervollen Einblick in die Seele einer weitgereisten jungen Künstlerin.
 
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HANNAH EPPERSON (Kanada)

Im Januar diesen Jahres spielte sie bereits auf unserer Bühne: eine barfüßige, zierliche Dame mit einer Geige – und einer Ausstrahlung, wie man sie kein zweites Mal gesehen hat. HANNAH EPPERSON ist eine außergewöhnliche Frau, die die Welt um sich herum aufmerksam beobachtet und bewundert.
 
Wirbelnde Geigen, reiche Harmonien, hypnotisch pulsierende Hymnen. Nein, das soll nicht nach der nächsten großen Indieband klingen. Es ist vielmehr das Werk einer einzelnen Dame. In den letzten Jahren verzauberte die Kanadierin regelmäßig ihr Publikum mit ihrer einzigartigen Performance. Mit Geige, Loop, Pedal und ihrer Stimme bewaffnet, verzückt Epperson im Augenblick die kanadische Musikszene als herausstechendes Talent der etwas wilderen Art. Mit ihrer in Eigenregie aufgenommene EP wurde sie von CBC Radio als eine von Kanadas „top artists to watch“ auserkoren und überzeugt seitdem vor allem live. So auch euch – versprochen!

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Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Abendkasse: 12€/9€ ermäßigt
Vorverkauf: 9€ (Tickets hier)
Sa 24.9. – Live: DANIEL NORGREN

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DANIEL NORGREN (Schweden)

„Wenn er spielt, dann löst sich der Knoten und man muss sich festhalten, denn was dort aus dem Mittzwanziger herauskommt ist Blues, der so authentisch ist, dass einem das Herz blutet.“
– laut.de

2013 hat DANIEL NORGREN einen so bleibenden Eindruck hinterlassen, wie kein Zweiter – ein unvergessliches Konzerterlebnis. Kein Wunder, dass sein Name am Häufigsten in den "Bitte-unbedingt-wieder-buchen"-Wünschen. unserer Gäste auftauchte.

DANIEL NORGREN spielt zeitlosen Blues, der einem die amerikanischen Südstaaten in den Kopf ruft. Er singt wie ein junger Tom Waits oder Van Morrison, voller Inbrunst und Gefühl.

Die Kreativität und der Ideenreichtum des Schweden sind scheinbar unerschöpflich. Seine Liebe zum Basteln lebt er nicht nur an seinem Auto "Buck" aus. Seine selbstgebauten Synthesizer und Instrument-Neuschöpfungen aus alten Autoteilen und Matratzen präsentiert er stolz der Facebook-Gefolgschaft. Nachdem im April 2015 sein fünftes, von den Kritikern gefeiertes Album „Alabursy“ veröffentlicht wurde, erschien im Oktober 2015 bereits sein nächstes Meisterstück. 

„The Green Stone“ ist Daniels vielleicht intimstes Werk - ein sehr persönlicher, fast kontemplativer Songzyklus. Daniel singt über Menschen, die er liebt und vermisst, und über Landschaften und Orte, die ihm viel bedeuten. Neben Gitarre und Klavier verwendet DANIEL NORGREN diesmal auch einige rare und alte Heimorgeln, um diesen ganz speziellen Sound der Innigkeit und Zurückgezogenheit zu erreichen. Der Blues war schon immer seine Berufung, aber nun löst sich Norgren mehr und mehr von den amerikanischen Traditionen und erschafft seine ganz eigene Form beseelter und leidenschaftlicher Musik. Seine Konzerte sind Ausdruck dieser neuen musikalischen Kraft, in der Verbindung der ungemein erdigen Ursprünglichkeit seiner Live-Band und der emotionalen Dringlichkeit in seinem Gesang. 

Wo er bei seinem letzten Konzert bei uns noch Schlagzeug und Gitarre parallel bediente, reist er diesmal mit kompletter Bandbesetzung an. Wir können es kaum erwarten, diesen Ausnahme-Musiker wieder bei uns begrüßen zu dürfen!
 
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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 18€/15€ ermäßigt
Vorverkauf: 15€ (Tickets hier)
Fr 30.9. – Live: FINS & baru
 
 
FINS (Berlin)
 
Andi Fins versteht es bestens, zeitgemäße Popmusik zu machen, die nicht total egal ist, weil in ihr eine Leidenschaft wohnt, die mehr will, als die Charts zu erklimmen.“
– Rolling Stone
 
"Reminiscence of early glam rock with hints of modern themes, FINS perfectly encapsulates the uncertainty of tomorrow with the sweet memories of yesterday. A colourful hidden little masterpiece that will surely be a feature of your spring playlist."
– Nothing but Hope and Passion
 
Er träumt sich zurück ins Jahr 1985, in die Zeit, als Prefab Sprout für ihr Album „Steve McQueen“  auf einem alten Triumph-Motorrad posierten. Mit einem cleveren Augenzwinkern zelebriert er Power-Balladen der 80er, in denen ein ausschweifender Griff in die Ferne das imaginäre Herz des Anderen zum eigenen zieht, während man von unsagbar eingängigen Hooks augenblicklich zum mitsingen gezwungen wird. "Pop music with a twist". Prinzip: "Hit mit doppeltem Boden".

FINS tauchen mit ihrer kürzlich veröffentlichten Platte tief hinein in die guten alten Hallfahnen, in denen der große digitale Pop geboren wurde, mit schillernden Klangfarben, viel Konfetti und Cheese-Synthie, geprägt von Softrock, ebenso wie von Niki & The DoveFoster the People oder Phoenix
 
Erfahrung hat die Band ohne Ende in der deutschen Poplandschaft gesammelt: mit etwa Boy, Clueso, Philipp Dittberner, Judith Holofernes, Marcus Wiebusch, Max Prosa und Mark Forster – als Mitglieder in deren Livebands sowie im Studio.

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© Martin Köhler / HNDGMCHT

Support: BARU (Leipzig)
 
Alles beginnt von vorn. Nach drei Jahren Arbeit an neuem Material ist mit 10 Stücken eine Platte entstanden, die ungehemmt, facettenreich und vor allem irgendwie anders daherkommt als das Debüt des Leipziger Indie-Elektro-Pop-Quartetts. Die vorausreitende Single „Run Dark Horse“ ebnet den Weg und gibt einen ersten Einblick in neue Klangwelten: Synthesizer-Sounds, getragen von eingängigen Basslinien. Schlagzeug-Beats, umhüllt von verzerrten Gitarren und zwei Gesängen. Die Texte sämtlicher Stücke des Albums kann man, wenn man so will, als Konzept bezeichnen: tief aus der Seele, direkt ins Zentrum des Hörers – geradezu therapeutisch, mit der richtigen Prise an Leichtigkeit.
 
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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 10€/8€ ermäßigt
Vorverkauf: 8€ (Tickets hier)
So 2.10. – JAZZY SUNDAY mit dem RICHARD EBERT QUARTETT

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Richard Ebert Quartett (Dresden)
 
Die musikalischen Situationen, in die der Zuhörer durch die Klänge der vier jungen Musiker um den Dresdner Saxophonisten Richard Ebert versetzt wird, stecken voller Witz, Spontanität, Poesie und Energie. Sowohl Jazzmusiker der jüngeren Generation wie Brian Blade, Joshua Redman, Dave Holland, Steve Coleman oder Avishai Cohen, als auch die Musik von Legenden des Bebop, Hardbop oder Cool Jazz wie John Coltrane, Lee Konitz und Miles Davis beeinflussen das Klangspektrum des Quartetts. Das aktuelle Programm besteht aus Originals, raffiniert arrangierten Standards und originellen Eigenkompositionen. Verspielte Rhythmen, freche Melodien und rasante Tempowechsel gehen dabei Hand in Hand mit treibenden Grooves, nahezu martialisch harten Rockriffs und unverblümt ehrlichen Harmonien.

Richard Ebert – sax
Mathis Nicolaus – keys
Christoph Hutter – b
Patrick Neumann – dr

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Eintritt: 8€/5€ ermäßigt (VVK-Tickets hier)
Sa 8.10. – Live: ME SUCCEEDS
 
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ME SUCCEEDS (Hamburg)
 
ME SUCCEEDS wollten immer simple Musik machen, ohne banal zu klingen. (...) Vor allem zu Beginn ihrer Karriere waren sie cute und zugleich ernsthaft, streiften die Grenze zum Kitsch, ohne sie zu übertreten. Bis 2007 ihr viertes Album Riemerling erschien und man sich gar nicht wehren konnte gegen das Pathos und die ausladenden Arrangements mit Xylophon, Klarinette und Harmonika, denen minimalistische Beats gegenüberstanden. (...) Im Rückblick gibt es nicht viele Platten, die einen besseren Soundtrack für Indie-Coming-of-Age-Filme hergeben würden. Nach dem Weggang von Bassist Sebastian Kokus verzichten Strohm und Steinwidder für ihr neues Album Into Randomness weitgehend auf klassische Instrumente. Gitarren tauchen nicht mal als Soundsnippets auf, minimalistische Elektronik bestimmt den Klang. Dazu passt, dass Strohm kaum noch singt - nur in "It Grows" taucht er noch als verzerrte Gruselstimme auf. Die Konzentration auf Steinwidders Vocals passt zu Into Randomness, das runder klingt als ältere Me-Succeeds-Stücke. Weniger DIY-Produktion, wieder mehr große Popgesten wie auf Riemerling - wenn auch nicht im traditionellen Sinne.“ (Spex)
 
"Ihre Musik hat sich ein gutes Stück von der Schlafzimmer-Indietronic-Ästhetik vergangener Alben wegbewegt. Mit Geduld breiten sich warme, pulsierende Beats unter den feinen Electronica-Schichten von Lorin Strohm aus. Samples aus Youtube-Clips und Field Recordings fließen in das warme Gewebe ein. Die Vocals von Mona Steinwidder klingen angenehm undirekt, gehen in die Ferne, durch Hall.

Stücke wie „Beam You Apart“ und „Pikachu Vs Satan“ würden wunderbar auf entspannte House-Partys passen. Zum Zurücklehnen und Den-Blick-schweifen-lassen laden „Motherfather“ und „The Virus To Destroy Every Kind“ ein – die Arrangements dehnen sich aus und lassen knapp unter der Oberfläche Platz für allerlei klangliche Tricksereien und Zierden, für Sprechgesang und federnde, gurgelnde Rhythmen. „Into Randomness“ könnte auf dem Heimweg vom Club geschrieben worden sein. Die Rest-Euphorie der Tanzfläche noch im Blut, die Ruhe der blauen Stunde vor den Augen. Eine Symbiose von einer matt aufleuchtenden Energie und dem guten Gefühl von Müdigkeit, die man sich verdient hat.“ (Byte.FM Album der Woche)
 
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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 12€/9€ ermäßigt
Vorverkauf: 9€ (Tickets hier)
Abgesagt! Fr 14.10. – Live: MALKY
 
Auf Grund der verschobenen Album-Veröffentlichung wird die gesamte Tour von Malky auf 2017 gelegt. Hier das offizielle Statement der Band:

"Freunde, unser neues Album ist fertig und wird noch in diesem Jahr erscheinen! Mehr dazu erfahrt ihr sehr bald. Weil wir länger an dem Album gearbeitet haben als ursprünglich geplant, werden wir es leider nicht schaffen, das Album noch vor Beginn unserer Tour zu veröffentlichen, die für Oktober geplant ist. Wir möchten aber nicht auf Tour gehen, ohne dass Ihr vorher die Möglichkeit hattet, das neue Album zu hören. Deshalb haben wir uns schweren Herzens entschlossen, die Tour zu verschieben. Wir arbeiten mit Hochdruck an neuen Terminen. 
Tickets, die bereits gekauft wurden, behalten ihre Gültigkeit, können aber auch an den jeweiligen VVK Stellen zurückgegeben werden. Die neuen Tourdaten teilen wir Euch schnellstmöglich mit. Danke für Euer Verständnis! Wir freuen uns riesig auf die nächsten Monate!"

Sa 15.10. – FILMthuer.2016 – Landesfilmfestival Thüringen

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Das thüringer Landesfilm-Festival FILMthuer bezeichnet sich selbst als "Türöffner für kreative Filmer und ein Fenster für die besten nichtkommerziellen Nachwuchsfilme aus Thüringen". Für diesen speziellen Abend hat der Verband aus zahlreichen Einsendungen ihre Favoriten im Bereich "Studenten-Film" ausgewählt.

Zu erleben sind Spielfilm, Animation, Musikivideo und Dokus - kreativ, skurril, spannend,  unterhaltsam. Im besonderen Fokus steht das aktuelle Sonderthema „Leben in der Einen Welt“.
Fachjuroren verschiedener Medienbereiche diskutieren und bewerten die Filme öffentlich. 
Die besten Filme qualifizieren sich für das Finale am 29. Oktober im Volksbad Jena.
 
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Einlass: 17:00
Beginn: 18:00 Uhr, Ende 23:00 Uhr
Vorverkauf: 3€
Abendkasse: 5€ 
Sa 22.10. – Live: ARPEN
 
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ARPEN

"ARPEN ist ein Ein-Mann-Faszinosum … "
– Musikexpress
 
"Einer der spannensten Acts die Leipzig je hervorgebracht hat … "
– Soundkartell
 
Betrachtet man die Schaffenskraft und die unzähligen Projekte, an denen der Songwriter, Komponist und Produzent ARPEN in den letzten Jahren mitgewirkt hat, so ist es mehr als erstaunlich, dass sein offizielles Solo-Debüt erst jetzt erscheint. Der Grund: Mit “ARPEN” veröffentlicht er nicht nur ein selbstbetiteltes Album, es steht vielmehr für eine Transformation, eine neue Ordnung seines musikalischen Schaffens. Visuelle Inhalte korrespondieren mit der Musik und werden in eine gemeinsame Welt gesetzt.

Mit dem Album betritt ARPEN das wenig beachtete künstlerische Spannungsfeld von Fotografie und Pop. Er ließ sich beim Songwriting nicht nur von Fotografien, wie denen von Taryn Simon, der das Album gewidmet ist, inspirieren. Gemeinsam mit Regisseur Tobias Schuetze schafft er in den Filmen für die Songs des Albums auch eigene Bildwelten. Diese Clips und die Fotografien im Booklet sind weit mehr als Marketing-Beigabe, sie sind Teil der Songs. Das wird zum Beispiel bei “For how long, how long” deutlich, dessen Text im zugehörigen Video grandios visuell umgesetzt ist.

Den Schlüssel für diese Verquickung von Hören und Sehen fand ARPEN in der sinnlichen Verarbeitung beider Kunstformen. So wie das Auge die schier unendlich vielen Details erst durch den distanzierenden Blick in Beziehungen fügt, sind auch Arpens Kompositionen angelegt. Einige der Stücke arbeiteten sich seit mehreren Jahren durch Kopf und Setlist des Musikers. Er fand dabei aber nie die richtige Form - den richtigen Blick - für sie, weil er, wie er rückblickend sagt, zu nah an ihnen war. Durch den Kontakt mit Simons Arbeiten begann er, den fotografischen Blick für das Wechselspiel von Detail und Distanz auf seine eigenen musikalischen Werke zu übertragen.

So entstand das für das Album charakteristische Ineinandergreifen von Nähe, Entfernung und Erfahrung in Songwriting und Komposition. Das Ergebnis ist eine Fusion aus Song und Track: Klare Songstrukturen vermischen sich mit langen, fließenden Instrumentalpassagen. Kompositorisch und klanglich lassen sich darin Verwandtschaften zu Künstlern wie Sufjan Stevens, Sohn und vor allem auch Ghostpoet entdecken. Das Album wurde von Arpen, dem Multiinstrumentalisten Niklas Kraft und dem Berliner Produzenten-Gespann Zodiaque in der Berliner Nalepastrasse in den alten DDR-Rundfunk-Studios gemeinsam eingespielt, aufgenommen und produziert.

Wir kennen ARPEN nun ein paar Jahre und schätzen ihn sowohl als Menschen, wie auch als Musiker. Durch Projekte wir A FOREST oder Mud Mahaka sind wir auf ihn aufmerksam geworden, aber auch unser FERIEN BAND PROJEKT leitete er bereits zwei Mal äußerst erfolgreiche Workshops und schrieb mit Kindern eigene Songs.

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 10€/7€ ermäßigt
Vorverkauf: 7€ (Tickets hier)
Fr 28.10. – AUSVERKAUFT! Live: VON WEGEN LISBETH & faber

Präsentiert von Detektor.fm, Intro, SCHALL Magazin, TAZ – die Tageszeitung, Musikblog & Tape.tv:

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VON WEGEN LISBETH (Deutschland)
 
Als „aufstrebende Berliner Indie-Band“ werden sie gern von der Presse betitelt. Das kann so nicht ganz korrekt sein, schließlich müssten sie dazu möglichst aus Großbritannien, Australien oder wenigstens Mühlheim an der Ruhr nach Berlin gezogen sein, um nach drei Monaten Berghain auf Labelkosten zwar völlig unzurechnungsfähig, dafür aber „total angekommen“ zu sein in dieser „totally inspirierenden“ Stadt. Die fünf Jungs von Von Wegen Lisbeth sind glücklicherweise ungewöhnlich anders. Kein Andreas Bourani. Kein Becks Ice. Kein Döner außerhalb von Berlin. Eher so Bärwaldpark.

VON WEGEN LISBETH selbst bezeichnen ihre Musik als Indie-Pop. Größtenteils wohl, weil sich dahinter alles verbergen kann. Wie soll man deutschsprachige Musik denn auch nennen, zu der neben der klassischen Gitarre-Schlagzeug-Bass-Instrumentierung auch ein Regenbogenachttästler (buntes Metallophon, empfohlen ab drei Jahren, Wert 2,50€), ein japanisches Omnichord (elektrische Harfe) oder eine Steeldrum (vergleiche: chinesische Wokpfanne) gehört? Dazu die feinsinnigen Texte von Sänger Matze, stets irgendwas zwischen bitterer Ironie, Großstadtmelancholie und brutaler Punchline. Außerdem immer entlarvend pointiert - und natürlich immer über Mädchen.

In den frühen Nullerjahren gründete sich die Band um ihre Mitglieder Matze (Gitarre/Gesang), Doz (Gitarre), Julian (Bass), Robert (Synthie) und Julian (Schlagzeug). Damals spielten sie noch Punk. Später fanden sie heraus, dass die Mädchen zu Ska lieber (und nackter) tanzten, sattelten anschließend auf Game-Boy-8-Bit-Musik um, bevor sie sich schließlich auflösten (weil man das halt so macht, siehe auch: Bar-25-Closing-Party), um nun die deutsche Musikszene aufzumischen.

Nachdem VON WEGEN LISBETH in ihrer Heimatstadt jeden noch so dreckigen Club bespielt hatten, wollten sie raus in die große, weite Welt. Ähnlich wie Frodo Beutlin, der plötzlich Besuch von Gandalf bekommt, fanden die Jungs es zwar im heimischen Berlin ganz gemütlich, ließen sich aber schließlich von AnnenMayKantereit dazu überreden, als Support mit den Kölnern quer durch die Republik, Österreich und die Schweiz zu touren. Neben einigen unvergesslichen Konzerten, von denen die meisten jedoch dank Freigetränken letztendlich doch vergessen wurden, erspielte sich die Band eine beträchtliche Fangemeinde. So ging es nach zahlreichen Festivals schließlich im Herbst 2015 auf die erste eigene Tour, 2016 folgt unter anderem eine Support-Tour für die Deutsch-Rock-Legenden von Element Of Crime sowie das Albumdebüt „GRANDE“.

Man könnte fast meinen: Schade, dass mein einstiger Geheimtipp jetzt angeblich die nächste große Indie-Hoffnung ist. Alles größer. Alles professioneller. Alles fremdbestimmt. Von Wegen Lisbeth wollten sich aber noch nie sagen lassen, was sie zu tun oder zu lassen haben. So produzieren die fünf ihre Videos am liebsten immer noch selbst und schaffen dabei ganz ohne Retro-Filter und Street-Art-Ruinen-Hintergrund kleine Kunstwerke. Das Bühnenbild wird trotz eines Major-Label-Vertrags selbst zusammen gezimmert, die T-Shirts selbst designed und gesiebdruckt. Alles beim Alten also. Immer noch handgemachte Musik. Und definitiv immer tanzbar.
VON WEGEN LISBETH wird 2016 definitiv GRANDE! 
Text: David Starck
 
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Support: FABER (Schweiz)
 
Er ist jung, sein Name ist „Faber“ und seine Helden sind charmante Verlierer. Fabers Texte sind bitterbös und seine Melodien voller Sehnsucht. Sophie Hunger hat den Singer-Songwriter unter ihre Fittiche genommen. Dabei hatte er ihr nur ein einziges Lied vorgesungen ...
 
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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 17€/14€ ermäßigt
Das Konzert ist ausverkauft. Es gibt keine Tickets mehr an der Abendkasse.
Fr 11.11. – Live: L'AUPAIRE
 
Präsentiert von Kulturnews, Vevo, Tonspion.

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L’AUPAIRE (Deutschland)

Musiksüchtig ist Robert Laupert immer schon gewesen. An Instrumenten mangelt es in seinem Umfeld auch nicht. Und doch dauert es geraume Zeit, bis sich Robert in den Multiinstrumentalisten L’aupaire verwandelt. Dieser Weg zur eigenen Stimme, zur eigenen Klangfarbe, ist jedoch ein langer und verschlungener. „Ich hatte dies und das versucht, hatte mich auch für ein Saxofon-Studium in den Niederlanden eingeschrieben.Aber ich hatte keinen Plan, wohin die kreative Reise wirklich gehen soll“, reflektiert L’AUPAIRE, „also kratzte ich mein ganzes Geld zusammen, packte meine sieben Sachen und zog nach Budapest.
 
In eine kleine Wohnung nahe dem angesagten Judenviertel. Um in der selbstgewählten Isolation herauszufinden, wozu ich wirklich Lust habe, was richtig bedeutend für mich ist...“ Eine schwierige Zeit. Eine lehrreiche Zeit. Aber eine ungemein schöpferische. „Denn dort habe ich gelernt, dass für mich ein gewisses Leiden, ein gewisser Schmerz zur kreativen Arbeit grundlegend dazu gehört“, nimmt er den Gesprächsfaden wieder auf, „hätte ich nicht auch schlechte Zeiten durchlebt, hätte ich alles, was ich jetzt tue, nicht so konsequent verfolgen können.“ Und schon fließt es aus seiner Feder, wie ein Wasserfall. Doch viel Schreiben macht noch lange keine CD. 
 
Zurück aus Budapest ist für L’AUPAIRE Live auftreten die Devise. So häufig spielen, wie möglich. Allein 2014 hat L’aupaire über 100 Shows auf dem Zettel. Doch auch veröffentlichungstechnisch bleibt er nicht untätig, es gibt die „Rollercoaster“-EP und das dazugehörige Video. All’ das führt schließlich zu einer Einladung zum South by Southwest (SXSW) Festival nach Austin, Texas. Dies wiederum ist das Sprungbrett für seine Weiterreise nach Los Angeles, wo er auf Mocky trifft, jenen Klangzauberer, der bereits die Musik von Peaches, Feist, Gonzales oder die von Jamie Lidell veredelte. 
„Mocky haben meine Stücke gefallen. Wir haben gemeinsam viel Zeit verbracht und an neuen Liedern geschrieben“, führt L’AUPAIRE weiter aus. So hingebungsvoll, wie L'aupaire jetzt arbeiten und seine Kompositionen weiterentwickeln kann, so sicher führt er die Lieder dahin, dass sie das haben, was hypnotische Stücke brauchen: die Einfachheit des Blues, becircende, vollmundige Melodiebögen des Pop und spannend erzählte Geschichten. Dann wäre da noch diese Wahnsinnstimme irgendwo zwischen Bob Dylan und Tom Waits. 
Und die Fähigkeit, seine Lieder aus jeder einzelnen Note heraus explodieren zu lassen und so ein unnachahmliches Klangfeuerwerk zu entfachen. Manchmal muss man einfach bereit sein, lange, verschlungene Wege zu beschreiten, um seine ganz eigene musikalische Stimme zu finden. Die kann und darf dann aber umso lauter erschallen!
 
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Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Abendkasse: 21€/16€ ermäßigt
Vorverkauf: 16€ (Tickets hier)
Fr 18.11. – Live: TOWN OF SAINTS

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TOWN OF SAINTS (Niederlande/Finnland)

Town of Saints, ein Name der schon seit einigen Jahren durch die Gänge und Straßen Europas Musiklandschaft hallt. Und das Echo wird immer lauter. Sei es auf Grund  ihrer über 130 mitreißendenden Konzerte (darunter Festivals wie Dauwpop, Indian Summer Festival, Ramasuri Rock oder Lost in Music), des ersten sehr erfolgreichen Albums "Something To Fight With"oder ihrer Zugehörigkeit zum Musikerkollektiv Tour of Tours. In Holland werden sie schon längst als vielversprechendster nationaler Act gehandelt und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis dies auch bei uns zum Konsens werden könnte. Denn mit ihrem zweiten Album "No Place Like This" beginnt ein neues Kapitel für die holländisch/finnische Band. 

Das  einstige Duo, bestehend aus Harmen Ridderbos (Vocals/ Gitarre) und Heta Salkolahti (Violine/ Vocals), ist eine komplette Band geworden. Die Erinnerung an die alten Zeiten als Straßenmusiker sind zwar noch präsent, verblassen aber im neuen Bandkontext. Indie-Folk weicht tropischen und dunkleren Einflüssen. Das neue Gefühl ist reich an minimalistischen, aber auch orchestralen Arrangements und erinnert an Bands wie ArcadeFire, Local Natives und Paul Simons Graceland.
 
„No Place Like This“ ist eine Reise, die die Zweideutigkeit unseres modernen Lebensstils und unsere einfachsten Verhaltensweisen und Muster beschreibt. Es stellt die Rationalität des modernen Alltags in Frage. Es hinterfragt unser Verhalten und Denken, das von Vernunft gekennzeichnet ist – oder weicht bereits dieser Ansatz vom Rationalen ab? Es ist die Reise hin zu einem Ort der uns temporär anzieht, aber genau so schnell wieder abstoßen könnte. "There is no place like home" singt Riderboss und es ist genau diese Phrase die sich als Leitmotiv durch das gesamte Album zieht:

"Sometimes I would rather flee from my house and this small country to situate myself in the bigger picture. On the other hand I need that homely security, either to cherish it or as a safe house.  I am trying, with this album, to get more out of my habitat and look for an explanation to all the things surrounding me. In doing so I sometimes end up with the piddling things and seemingly unimportant truths about my own life. In Modern Life I sing ‘Modern Life, where does it stop’ at first. It is a big question. In the end I result in ‘all the bills… and I can’t seem to get up’. Each time you start to ask the larger questions in life you will probably go through a labyrinth of small things to get your answer." (Harmen Riderboss)

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Vorverkauf: 12€ (Tickets hier)
Abendkasse: 15€/12€ ermäßigt
Fr 25.11. – Lesung: HEINZ STRUNK

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HEINZ STRUNK
 
"Heinz Strunk ist die Dreifaltigkeit der neueren, mit Leiden und Hochkomik aufwartenden Literatur."
– FAZ
 
"Ein todtrauriges Leben in Suff und Unglück, ein großartiges Buch."
– Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"Strunks Sprache ist präzise und erbarmungslos, aber nie herablassend."
– Ijoma Mangold, Die Zeit
 
"Der goldene Handschu" – Roman

Dieser phantastisch düstere, grell komische und unendlich traurige Roman ist der erste des Autors, der ohne autobiographische Züge auskommt. Ein Strunkbuch ist es trotzdem ganz und gar. Sein schrecklicher Held heißt Fritz Honka – für in den siebziger Jahren aufgewachsene Deutsche der schwarze Mann ihrer Kindheit, ein Frauenmörder aus der
untersten Unterschicht, der 1976 in einem spektakulären Prozess schaurige Berühmtheit erlangte. Honka, ein Würstchen,
wie es im Buche steht, geistig und körperlich gezeichnet durch eine grausame Jugend voller Missbrauch und Gewalt, nahm seine Opfer aus der Hamburger Absturzkneipe „Zum Goldenen Handschuh“ mit. Strunks Roman taucht tief ein in die infernalische Nachtwelt von Kiez, Kneipe, Abbruchquartier, deren Bewohnern das mitleidlose Leben alles Menschliche zu rauben droht. Mit erzählerischem Furor, historischer Genauigkeit und ungeheurem Mitgefühl zeichnet er das Bild einer Welt, in der nicht nur der Täter gerichtsnotorisch war, sondern auch alle seine unglücklichen Opfer. Immer wieder unter-nimmt der Roman indes Ausflüge in die oberen Etagen der Gesell-schaft, zu den Angehörigen einer hanseatischen Reederdynastie mit Sitz in den Elbvororten, wo das Geld wohnt, die Menschlichkeit aber auch nicht unbedingt. Am Ende treffen sich Arm und Reich in der Vierundzwanzigstundenkaschemme am Hamburger Berg, zwischen Alkohol, Sex, Elend und Verbrechen: Menschen allesamt, bis zur letzten Stunde geschlagen mit dem Wunsch nach Glück. 

Der Schriftsteller, Musiker und Schauspieler Heinz Strunk wurde 1962 in Hamburg geboren. Sein Buch "Fleisch ist mein Gemüse" verkaufte sich fast 500.000-mal. Es ist Vorlage eines preisgekrönten Hörspiels, eines Theaterstücks und eines Kinofilms. Auch die darauf folgenden Bücher des Autors wurden zu Bestsellern. 

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Eintritt: 21€/16€ ermäßigt (VVK-Tickets hier)
Fr 2.12. – Live: JONAS ALASKA & the radar post
 
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JONAS ALASKA (Norwegen/Akustik-Duo-Show)

"Federleicht, humorvoll. Erinnert an Dylan und die Beatles. Manchmal denkt man an die juchzenden Momente von Conor Oberst."
Rolling Stone Magazin 

„Alaskas Texte sitzen so gut, dass man sie kaum übersetzen mag.“
WDR 5 

Eine der einschlägigsten Akustik-Shows erlebten wir 2015 mit Jonas Alaska, als er mit seiner Freundin Billie Van auf der Bühne einen Hit nach dem nächsten ins mucksmäuschenstille Publikum – mit unerhörter Coolness und Charisma. 

Jonas Alaska ist in seiner Heimat Norwegen schon seit Jahren einer der erfolgreichsten Sänger und Songwriter. Bereits 2011 erhielt er den oft als "norwegischen Grammy" bezeichneten Spellemannprisen als bester Newcomer. Schon sein Debüt fand überschwänglichen Anklang bei der Presse. Das Folgealbum „Younger“, welches in Norwegen vom wichtigsten Musikmagazin GAFFA als „Meisterwerk“ betitelt wurde, erschien im April 2016. Das Album zeigt Jonas Alaska rauher und noch stärker als zuvor! “Younger“ ist ein Konzeptalbum über die Zeit als Teenager - es handelt vom Verlieben, von Ängsten und Demütigungen. Auch bei uns bekommt er Unterstützung von seiner Partnerin Merete Pascual aka Billie Van!

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Support: THE RADAR POST (Dänemark)
Website

"Wie eben bei Conor Oberst gelingt auf „The Radar Post“ die überwältigende Balance zwischen Spröde und Opulenz, Rock- Gesten und filigranem Folk- Pop, Ohrschmeichelei und Sperrigkeit, infizierendem Sendungsbewusstsein und berückender Intimität."
Saarbrücker Zeitung

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 14€/10€ ermäßigt
Vorverkauf: 10€ (Tickets hier)
3.7. bis 8.7.2017 – 4. FRANZ MEHLHOSE FERIEN BAND PROJEKT
 

Habt ihr Lust eine Woche unter Anleitung von erfahrenen Musikpädagogen eure eigenen Songs zu komponieren?

FRANZ MEHLHOSE ruft alle musikbegeisterten Schulkinder auf, am FERIEN BAND PROJEKT mitzuwirken - dabei spielt Erfahrung keine Rolle. In kleinen Gruppen könnt ihr gemeinsam den Spaß am Musizieren entdecken! Die Workshop-Woche findet in Proberäumen der Musikschule Fränzel 2x2 Stunden pro Tag unter Anleitung von renommierten Musik-Schaffenden statt. Am Ende tretet ihr mit eurer Band bei FRANZ MEHLHOSE vor euren Fans auf.

Schon die ersten drei ausgebuchten FERIEN BAND PROJEKTE waren große Erfolge. Zum Abschlusskonzert präsentierten die Kinder selbst komponierte Lieder, hinterließen ein tosendes Publikum und gaben – auf Grund der großen Nachfrage – Autogramme.
 
Mit dabei sind:
ALAA ZOUITEN (Arabische-Laute-Spieler aus Marokko)
DAVE DANIEL BÖNSCH (u.a. Bass bei Lilabungalow)
ROBERT „ARPEN“ SEIDEL (u.a. Keys bei A Forest / Filmmusik)
MARTIN RÖDIGER (u.a. Album-Produktion & Tontechnik Clueso)
MARIA ANTONIA SCHMIDT (Sängerin bei Chapeau Claque)
 
Außerdem soll es dieses Jahr zusätzlich einen Rap-Workshop geben.
 
Mehr Informationen zu den Workshop-Leitern gibt es hier.
Das Anmelde-Formular lässt sich hier herunterladen. Bitte ausgefüllt per Mail an info(at)franz-mehlhose.de oder ausgedruckt im Café abgeben.
 
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Frühbucher-Plätze können bis 31.12.2016 durch einreichen des Anmeldeformulars erworben werden. 
Das Abschluss-Konzert am Samstag den 8.7. ist öffentlich.
Wiederkehrende Termine
 
1. MAI: Jahresfeier zur Feier der Eröffnung des Lokals FRANZ MEHLHOSE 1911
21. JUNI: Fête De La Musique
2. Woche der Sommerferien: FRANZ MEHLHOSE Ferien Band Projekt
2. ADVENT: FRANZ MEHLHOSE Adventsflohmarkt