Programm-Vorschau

Di 27.9. – AUSVERKAUFT! Herbstlese e.V. präsentiert: SHAHAK SHAPIRA
 
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Shahak Shapira
Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen! Wie ich der deutscheste Jude der Welt wurde
 
Die Rolle des Außenseiters kennt Shahak Shapira: Als Kind hat er in der israelischen Siedlung im Westjordanland keine Freunde, und als 14-Jähriger verschlägt es ihn nach Laucha in Sachsen-Anhalt, wo er mit Neonazis und  Rassismus konfrontiert ist. Heute lebt der 26-jährige Shapira in Berlin und wurde schlagartig bekannt, als er sich in der Silvesternacht 2015 in der U-Bahn mit arabischstämmigen Jugendlichen anlegte, die antisemitische Gesänge grölten und ihn angriffen. Shahak Shapira hat ein genauso komisches wie ernstes Buch geschrieben mit einer zentralen Botschaft: Jeder entscheidet selbst, ob er ein rassistisches Arschloch ist oder nicht. Im Rahmen der Interkulturellen Woche der Stadt Erfurt.
 
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Ab 16 Jahre
Einlass: 17:00
Beginn: 18:00
Die Lesung ist ausverkauft. Es gibt keine Tickets mehr an der Abendkasse.
Fr 30.9. – Live: FINS & baru
 
 
FINS (Berlin)
 
Andi Fins versteht es bestens, zeitgemäße Popmusik zu machen, die nicht total egal ist, weil in ihr eine Leidenschaft wohnt, die mehr will, als die Charts zu erklimmen.“
– Rolling Stone
 
"Reminiscence of early glam rock with hints of modern themes, FINS perfectly encapsulates the uncertainty of tomorrow with the sweet memories of yesterday. A colourful hidden little masterpiece that will surely be a feature of your spring playlist."
– Nothing but Hope and Passion
 
Er träumt sich zurück ins Jahr 1985, in die Zeit, als Prefab Sprout für ihr Album „Steve McQueen“  auf einem alten Triumph-Motorrad posierten. Mit einem cleveren Augenzwinkern zelebriert er Power-Balladen der 80er, in denen ein ausschweifender Griff in die Ferne das imaginäre Herz des Anderen zum eigenen zieht, während man von unsagbar eingängigen Hooks augenblicklich zum mitsingen gezwungen wird. "Pop music with a twist". Prinzip: "Hit mit doppeltem Boden".

FINS tauchen mit ihrer kürzlich veröffentlichten Platte tief hinein in die guten alten Hallfahnen, in denen der große digitale Pop geboren wurde, mit schillernden Klangfarben, viel Konfetti und Cheese-Synthie, geprägt von Softrock, ebenso wie von Niki & The DoveFoster the People oder Phoenix
 
Erfahrung hat die Band ohne Ende in der deutschen Poplandschaft gesammelt: mit etwa Boy, Clueso, Philipp Dittberner, Judith Holofernes, Marcus Wiebusch, Max Prosa und Mark Forster – als Mitglieder in deren Livebands sowie im Studio.

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© Martin Köhler / HNDGMCHT

Support: BARU (Leipzig)
 
Alles beginnt von vorn. Nach drei Jahren Arbeit an neuem Material ist mit 10 Stücken eine Platte entstanden, die ungehemmt, facettenreich und vor allem irgendwie anders daherkommt als das Debüt des Leipziger Indie-Elektro-Pop-Quartetts. Die vorausreitende Single „Run Dark Horse“ ebnet den Weg und gibt einen ersten Einblick in neue Klangwelten: Synthesizer-Sounds, getragen von eingängigen Basslinien. Schlagzeug-Beats, umhüllt von verzerrten Gitarren und zwei Gesängen. Die Texte sämtlicher Stücke des Albums kann man, wenn man so will, als Konzept bezeichnen: tief aus der Seele, direkt ins Zentrum des Hörers – geradezu therapeutisch, mit der richtigen Prise an Leichtigkeit.
 
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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 10€/8€ ermäßigt
Vorverkauf: 8€ (Tickets hier)
So 2.10. – JAZZY SUNDAY mit dem RICHARD EBERT QUARTETT

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Richard Ebert Quartett (Dresden)
 
Die musikalischen Situationen, in die der Zuhörer durch die Klänge der vier jungen Musiker um den Dresdner Saxophonisten Richard Ebert versetzt wird, stecken voller Witz, Spontanität, Poesie und Energie. Sowohl Jazzmusiker der jüngeren Generation wie Brian Blade, Joshua Redman, Dave Holland, Steve Coleman oder Avishai Cohen, als auch die Musik von Legenden des Bebop, Hardbop oder Cool Jazz wie John Coltrane, Lee Konitz und Miles Davis beeinflussen das Klangspektrum des Quartetts. Das aktuelle Programm besteht aus Originals, raffiniert arrangierten Standards und originellen Eigenkompositionen. Verspielte Rhythmen, freche Melodien und rasante Tempowechsel gehen dabei Hand in Hand mit treibenden Grooves, nahezu martialisch harten Rockriffs und unverblümt ehrlichen Harmonien.

Richard Ebert – sax
Mathis Nicolaus – keys
Christoph Hutter – b
Patrick Neumann – dr

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Eintritt: 8€/5€ ermäßigt (VVK-Tickets hier)
Fr 7.10. - IMPROVISIERTES THEATER
 
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mit RABABAKOMPLOTT aus Jena.

Beim Improvisationstheater entsteht Theater aus dem Quasi-Nichts, das uns alles bedeutet: Ohne Textbuch, Regisseur und Bühnenbild werden die Vorgaben des Publikums zu aufregenden Geschichten mit abstrusen Charakteren und unvorhergesehenen Wendungen verwoben.

Mittlerweile haben wir abwechselnd drei Gruppen zu Gast. Rababakomplott aus Jena, Buntwäsche 60°C aus Erfurt und Öde & Schriller aus Weimar. Jede Formation erzählt und spielt komplett auf ihre Weise einzigartig. Deshalb ist es ratsam, jede Gruppe einmal gesehen zu haben!

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Einlass: 19:30
Start: 20:15
Eintritt: 8€/5€ ermäßigt (Vorverkaufs-Tickets hier)
Sa 8.10. – Live: ME SUCCEEDS & heimer
 
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ME SUCCEEDS (Hamburg)
 
ME SUCCEEDS wollten immer simple Musik machen, ohne banal zu klingen. (...) Vor allem zu Beginn ihrer Karriere waren sie cute und zugleich ernsthaft, streiften die Grenze zum Kitsch, ohne sie zu übertreten. Bis 2007 ihr viertes Album Riemerling erschien und man sich gar nicht wehren konnte gegen das Pathos und die ausladenden Arrangements mit Xylophon, Klarinette und Harmonika, denen minimalistische Beats gegenüberstanden. (...) Im Rückblick gibt es nicht viele Platten, die einen besseren Soundtrack für Indie-Coming-of-Age-Filme hergeben würden. Nach dem Weggang von Bassist Sebastian Kokus verzichten Strohm und Steinwidder für ihr neues Album Into Randomness weitgehend auf klassische Instrumente. Gitarren tauchen nicht mal als Soundsnippets auf, minimalistische Elektronik bestimmt den Klang. Dazu passt, dass Strohm kaum noch singt - nur in "It Grows" taucht er noch als verzerrte Gruselstimme auf. Die Konzentration auf Steinwidders Vocals passt zu Into Randomness, das runder klingt als ältere Me-Succeeds-Stücke. Weniger DIY-Produktion, wieder mehr große Popgesten wie auf Riemerling - wenn auch nicht im traditionellen Sinne.“ (Spex)
 
"Ihre Musik hat sich ein gutes Stück von der Schlafzimmer-Indietronic-Ästhetik vergangener Alben wegbewegt. Mit Geduld breiten sich warme, pulsierende Beats unter den feinen Electronica-Schichten von Lorin Strohm aus. Samples aus Youtube-Clips und Field Recordings fließen in das warme Gewebe ein. Die Vocals von Mona Steinwidder klingen angenehm undirekt, gehen in die Ferne, durch Hall.

Stücke wie „Beam You Apart“ und „Pikachu Vs Satan“ würden wunderbar auf entspannte House-Partys passen. Zum Zurücklehnen und Den-Blick-schweifen-lassen laden „Motherfather“ und „The Virus To Destroy Every Kind“ ein – die Arrangements dehnen sich aus und lassen knapp unter der Oberfläche Platz für allerlei klangliche Tricksereien und Zierden, für Sprechgesang und federnde, gurgelnde Rhythmen. „Into Randomness“ könnte auf dem Heimweg vom Club geschrieben worden sein. Die Rest-Euphorie der Tanzfläche noch im Blut, die Ruhe der blauen Stunde vor den Augen. Eine Symbiose von einer matt aufleuchtenden Energie und dem guten Gefühl von Müdigkeit, die man sich verdient hat.“ (Byte.FM Album der Woche)

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Support: HEIMER (Berlin)

Heimer alias Florian Frenzel, auch bekannt von I Might Be Wrong, ist ein Berliner Produzent und Visual Artist. Gleichermaßen verwurzelt in Hip Hop, Electronic und Pop, überbrückt seine Arbeit Genres wie Grime, Dubstep, Found Sounds, Acid-Jazz und Soul. Heraus kommt eine fröhliche Melange aus waghalsigem Gefrickel und farbenfrohen Melodien. Sein neues Album "Teilzeit Swag" ist gerade frisch erschienen.
 
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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 12€/9€ ermäßigt
Vorverkauf: 9€ (Tickets hier)
Fr 14.10. – POWERPOINT-KARAOKE

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präsentiert von Viva con Agua Erfurt

Herkömmliche Referate in der Universität langweilen dich? Dein Job gibt dir keine Freiräume, oder laberst du einfach gern drauflos? Dann bist hier und heute genau richtig. Wir losen den Referenten, eine Präsentation und ein Thema. Du musst agieren, reagieren und vor allem improvisieren.
Der Eintritt kommt vor Allem der Trinkwasser-Initiative Viva Con Aqua zu Gute. Dem besten Referenten gebührt unendlicher Ruhm und eine kleine Überraschung!

Es können maximal acht Teilnehmer mitmachen. Meldet euch also an unter info(at)franz-mehlhose.de!

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Eintritt: 5€ (alle Teilnehmer haben freien Eintritt & bekommen einen Begrüßungs-Schnaps zum Lockerwerden)
Sa 15.10. – FILMthuer.2016 – Landesfilmfestival Thüringen

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Das thüringer Landesfilm-Festival FILMthuer bezeichnet sich selbst als "Türöffner für kreative Filmer und ein Fenster für die besten nichtkommerziellen Nachwuchsfilme aus Thüringen". Für diesen speziellen Abend hat der Verband aus zahlreichen Einsendungen ihre Favoriten im Bereich "Studenten-Film" ausgewählt.

Zu erleben sind Spielfilm, Animation, Musikivideo und Dokus - kreativ, skurril, spannend,  unterhaltsam. Im besonderen Fokus steht das aktuelle Sonderthema „Leben in der Einen Welt“.
Fachjuroren verschiedener Medienbereiche diskutieren und bewerten die Filme öffentlich. 
Die besten Filme qualifizieren sich für das Finale am 29. Oktober im Volksbad Jena.
 
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Einlass: 17:00
Beginn: 18:00 Uhr, Ende 23:00 Uhr
Vorverkauf: 3€
Abendkasse: 5€ 
Do 20.10. – Herbstlese e.V. präsentiert: SPÄTLESE

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Moderiert von Ryo Takeda.

Wie ein guter Wein ist auch die Erfurter Spätlese als junger Spross der Herbstlese über die Jahre gereift. Und dennoch bleibt sie ewig neu, denn die jungen Früchte des Autorennachwuchses geben diesem Abend immer ihren frischen und lebendigen Geschmack. Das Publikum erwartet eine Veranstaltung voller bunter Zeilen, talentierter Nachwuchs-Schriftsteller, guter Musik und spannender Gespräche. Das gemeinsame Projekt vom junge medien thüringen e.V. und der Erfurter Herbstlese ist ein Forum für junge Literatur, neue Gedanken und Gefühle.
Wer sich als Teilnehmer bewerben möchte, sendet seinen Text bitte bis 20.9.2016 an spaetlese(at)junge-medien-th.de!

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Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Tickets nur über die Herbstlese
Fr 21.10. – 16MM STUMMFILM-ABEND
 
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Da das Medium 16mm-Film ausgezeichnet in die Hochzeit von FRANZ MEHLHOSE um den Anfang des 20. Jahrhunderts passt, haben wir den Pianisten Richard Siedhoff eingeladen. Er gräbt immer wieder neue Schätze aus und begleitet sie live am Klavier. Der ganze Abend ist eine Reise in die Zeit der innovativen Komödianten, ratternden Projektoren und Faszination für das aufregende Medium Kino.
 
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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Eintritt: 8€/5€ ermäßigt (Vorverkaufs-Tickets hier)
Sa 22.10. – Live: ARPEN
 
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ARPEN

"ARPEN ist ein Ein-Mann-Faszinosum … "
– Musikexpress
 
"Einer der spannensten Acts die Leipzig je hervorgebracht hat … "
– Soundkartell
 
Betrachtet man die Schaffenskraft und die unzähligen Projekte, an denen der Songwriter, Komponist und Produzent ARPEN in den letzten Jahren mitgewirkt hat, so ist es mehr als erstaunlich, dass sein offizielles Solo-Debüt erst jetzt erscheint. Der Grund: Mit “ARPEN” veröffentlicht er nicht nur ein selbstbetiteltes Album, es steht vielmehr für eine Transformation, eine neue Ordnung seines musikalischen Schaffens. Visuelle Inhalte korrespondieren mit der Musik und werden in eine gemeinsame Welt gesetzt.

Mit dem Album betritt ARPEN das wenig beachtete künstlerische Spannungsfeld von Fotografie und Pop. Er ließ sich beim Songwriting nicht nur von Fotografien, wie denen von Taryn Simon, der das Album gewidmet ist, inspirieren. Gemeinsam mit Regisseur Tobias Schuetze schafft er in den Filmen für die Songs des Albums auch eigene Bildwelten. Diese Clips und die Fotografien im Booklet sind weit mehr als Marketing-Beigabe, sie sind Teil der Songs. Das wird zum Beispiel bei “For how long, how long” deutlich, dessen Text im zugehörigen Video grandios visuell umgesetzt ist.

Den Schlüssel für diese Verquickung von Hören und Sehen fand ARPEN in der sinnlichen Verarbeitung beider Kunstformen. So wie das Auge die schier unendlich vielen Details erst durch den distanzierenden Blick in Beziehungen fügt, sind auch Arpens Kompositionen angelegt. Einige der Stücke arbeiteten sich seit mehreren Jahren durch Kopf und Setlist des Musikers. Er fand dabei aber nie die richtige Form - den richtigen Blick - für sie, weil er, wie er rückblickend sagt, zu nah an ihnen war. Durch den Kontakt mit Simons Arbeiten begann er, den fotografischen Blick für das Wechselspiel von Detail und Distanz auf seine eigenen musikalischen Werke zu übertragen.

So entstand das für das Album charakteristische Ineinandergreifen von Nähe, Entfernung und Erfahrung in Songwriting und Komposition. Das Ergebnis ist eine Fusion aus Song und Track: Klare Songstrukturen vermischen sich mit langen, fließenden Instrumentalpassagen. Kompositorisch und klanglich lassen sich darin Verwandtschaften zu Künstlern wie Sufjan Stevens, Sohn und vor allem auch Ghostpoet entdecken. Das Album wurde von Arpen, dem Multiinstrumentalisten Niklas Kraft und dem Berliner Produzenten-Gespann Zodiaque in der Berliner Nalepastrasse in den alten DDR-Rundfunk-Studios gemeinsam eingespielt, aufgenommen und produziert.

Wir kennen ARPEN nun ein paar Jahre und schätzen ihn sowohl als Menschen, wie auch als Musiker. Durch Projekte wir A FOREST oder Mud Mahaka sind wir auf ihn aufmerksam geworden, aber auch unser FERIEN BAND PROJEKT leitete er bereits zwei Mal äußerst erfolgreiche Workshops und schrieb mit Kindern eigene Songs.

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 10€/7€ ermäßigt
Vorverkauf: 7€ (Tickets hier)
Di 25.10. – Herbstlese e.V. präsentiert: ARNON GRÜNBERG

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ARNON GRÜNBERG
Muttermale

Gastland der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt sind die Niederlande und Flandern, und mit Arnon Grünberg erwarten wir einen der bedeutendsten und vielseitigsten niederländischen Autoren. Er erzählt in „Muttermale“ von Otto Kadoke, der als Psychiater in einem Krisenzentrum für Suizidgefährdete arbeitet und dessen Mutter pflegebedürftig ist. Als Kadoke zwei Mal hintereinander keine professionelle Distanz wahrt – einmal gegenüber der Pflegerin seiner Mutter, dann in der Klinik angesichts einer Patientin –, geraten sein Privat- und sein Berufsleben ganz durcheinander. „Muttermale“ ist ein berührender Roman über die Spielarten der Liebe.
Moderation: Karsten Jauch (TA)

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Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Tickets nur über die Herbstlese
Fr 28.10. – AUSVERKAUFT! Live: VON WEGEN LISBETH & faber

Präsentiert von Detektor.fm, Intro, SCHALL Magazin, TAZ – die Tageszeitung, Musikblog & Tape.tv:

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VON WEGEN LISBETH (Deutschland)
 
Als „aufstrebende Berliner Indie-Band“ werden sie gern von der Presse betitelt. Das kann so nicht ganz korrekt sein, schließlich müssten sie dazu möglichst aus Großbritannien, Australien oder wenigstens Mühlheim an der Ruhr nach Berlin gezogen sein, um nach drei Monaten Berghain auf Labelkosten zwar völlig unzurechnungsfähig, dafür aber „total angekommen“ zu sein in dieser „totally inspirierenden“ Stadt. Die fünf Jungs von Von Wegen Lisbeth sind glücklicherweise ungewöhnlich anders. Kein Andreas Bourani. Kein Becks Ice. Kein Döner außerhalb von Berlin. Eher so Bärwaldpark.

VON WEGEN LISBETH selbst bezeichnen ihre Musik als Indie-Pop. Größtenteils wohl, weil sich dahinter alles verbergen kann. Wie soll man deutschsprachige Musik denn auch nennen, zu der neben der klassischen Gitarre-Schlagzeug-Bass-Instrumentierung auch ein Regenbogenachttästler (buntes Metallophon, empfohlen ab drei Jahren, Wert 2,50€), ein japanisches Omnichord (elektrische Harfe) oder eine Steeldrum (vergleiche: chinesische Wokpfanne) gehört? Dazu die feinsinnigen Texte von Sänger Matze, stets irgendwas zwischen bitterer Ironie, Großstadtmelancholie und brutaler Punchline. Außerdem immer entlarvend pointiert - und natürlich immer über Mädchen.

In den frühen Nullerjahren gründete sich die Band um ihre Mitglieder Matze (Gitarre/Gesang), Doz (Gitarre), Julian (Bass), Robert (Synthie) und Julian (Schlagzeug). Damals spielten sie noch Punk. Später fanden sie heraus, dass die Mädchen zu Ska lieber (und nackter) tanzten, sattelten anschließend auf Game-Boy-8-Bit-Musik um, bevor sie sich schließlich auflösten (weil man das halt so macht, siehe auch: Bar-25-Closing-Party), um nun die deutsche Musikszene aufzumischen.

Nachdem VON WEGEN LISBETH in ihrer Heimatstadt jeden noch so dreckigen Club bespielt hatten, wollten sie raus in die große, weite Welt. Ähnlich wie Frodo Beutlin, der plötzlich Besuch von Gandalf bekommt, fanden die Jungs es zwar im heimischen Berlin ganz gemütlich, ließen sich aber schließlich von AnnenMayKantereit dazu überreden, als Support mit den Kölnern quer durch die Republik, Österreich und die Schweiz zu touren. Neben einigen unvergesslichen Konzerten, von denen die meisten jedoch dank Freigetränken letztendlich doch vergessen wurden, erspielte sich die Band eine beträchtliche Fangemeinde. So ging es nach zahlreichen Festivals schließlich im Herbst 2015 auf die erste eigene Tour, 2016 folgt unter anderem eine Support-Tour für die Deutsch-Rock-Legenden von Element Of Crime sowie das Albumdebüt „GRANDE“.

Man könnte fast meinen: Schade, dass mein einstiger Geheimtipp jetzt angeblich die nächste große Indie-Hoffnung ist. Alles größer. Alles professioneller. Alles fremdbestimmt. Von Wegen Lisbeth wollten sich aber noch nie sagen lassen, was sie zu tun oder zu lassen haben. So produzieren die fünf ihre Videos am liebsten immer noch selbst und schaffen dabei ganz ohne Retro-Filter und Street-Art-Ruinen-Hintergrund kleine Kunstwerke. Das Bühnenbild wird trotz eines Major-Label-Vertrags selbst zusammen gezimmert, die T-Shirts selbst designed und gesiebdruckt. Alles beim Alten also. Immer noch handgemachte Musik. Und definitiv immer tanzbar.
VON WEGEN LISBETH wird 2016 definitiv GRANDE! 
Text: David Starck
 
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Support: FABER (Schweiz)
 
Er ist jung, sein Name ist „Faber“ und seine Helden sind charmante Verlierer. Fabers Texte sind bitterbös und seine Melodien voller Sehnsucht. Sophie Hunger hat den Singer-Songwriter unter ihre Fittiche genommen. Dabei hatte er ihr nur ein einziges Lied vorgesungen ...
 
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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 17€/14€ ermäßigt
Das Konzert ist ausverkauft. Es gibt keine Tickets mehr an der Abendkasse.
Do 3.11. – ELV präsentiert: VOLKER RANISCH
 
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100 JAHRE DADA
Präsentiert und veranstaltet vom ERFUTER LITERATUR e.V.

Volker Ranisch liest und spielt:
DAS FRÄULEIN AUGUSTE SYSTEM

"Da muss was los sein", stellt Auguste Bolte messerscharf fest und beschliesst: Nichts wie hinterher! Und damit beginnt eine Verfolgungsjagd, die in ihrer verqueren Logik und Komik ihresgleichen sucht. Absurdes Theater? – Nicht absurder als das Leben selbst. Denn nicht weniger als das wirkliche Leben wird zu Augustes hoher Schule, zu ihrer Hochschule gewissermassen, auf welcher Frl. Bolte ihren Doktor machen wollte, den Doktor des Lebens, den Dr. leb. gewissermassen. Kurt Schwitters musste als "entarteter" Künstler das nationalsozialistische Deutschland verlassen. Seine Schriften kamen auf die Liste der zu verbrennenden sogenannten "undeutschen" Bücher, seine Kunst wurde aus den Museen entfernt. Er starb 1948 im englischen Exil.
 

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Einlass: 18:30
Beginn: 19:30
Eintritt: 10€/6€ ermäßigt (Vorverkauf in der Buchhandlung Peterknecht)
Sa 5.11. – IN GUTER NACHBARSCHAFT #11
 
IN GUTER NACHBARSCHAFT ist ein Projekt der Literarische Gesellschaft Thüringen e.V. und wird durch die Thüringer Staatskanzlei gefördert. Organisiert von Julia Hauck, Peter Neumann und Mario Osterland.
Moderation: Peter Neumann

https://inguternachbarschaft.com/

Wie immer steht Autorentalenten für jeweils sieben Minuten das offene Mikrofon zur Verfügung. Die Gelegenheit Texte aller Art in entspannter Atmosphäre vor Publikum vorzutragen. Anmeldungen werden unter inguternachbarschaft(at)gmx.de entgegen genommen.

Musikalisch wird der Abend begleitet vom beeindruckenden Sound aus Folk und experimentellem Elekro des Erfurters littlemanlost (http://littlemanlost.bandcamp.com/).

Den Hauptprogrammpunkt des Abends bildet CRAUSS, der aus seinem Werk "Disko lügt" vorliest.
 
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© marvellous

DISKO LÜGT
Crauss liest Jungsgedichte und Herrenprosa

Der vielfach ausgezeichnete Siegener gehört seit vielen Jahren zur ersten Liga deutschsprachiger Gegenwartslyrik. Und auch als Prosaautor gilt Crauss als echter Geheimtipp der Independent-Literatur. In seinen aktuellen Büchern "BUNTE SOCKEN TRAGEN" und "Dieser Junge. Digital Toes." setzte er sich mit den Dauerbrennerthemen Liebe, Erotik und Verlangen auseinander ohne über die Fallstricke kitschiger oder peinlicher Klischees zu stolpern.

Sprachlich changiert Crauss, der den Remix in der deutschen Literatur kultivierte, zwischen popkultureller Ironie und intimer Sinnlichkeit. Damit ist er einer der wenigen Autoren, die es geschafft haben eine überzeugende Liebeslyrik fürs 21. Jahrhundert zu schreiben. "In guter Nachbarschaft" freut sich auf "eine[n] der wahren Stars der jungen deutschen Literatur" (Gregor Dotzauer/Tagesspiegel).

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Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Abendkasse: 3€
Fr 11.11. – Live: L'AUPAIRE & hanna leess
 
Präsentiert von Kulturnews, Vevo, Tonspion.

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L’AUPAIRE (Deutschland)

Musiksüchtig ist Robert Laupert immer schon gewesen. An Instrumenten mangelt es in seinem Umfeld auch nicht. Und doch dauert es geraume Zeit, bis sich Robert in den Multiinstrumentalisten L’aupaire verwandelt. Dieser Weg zur eigenen Stimme, zur eigenen Klangfarbe, ist jedoch ein langer und verschlungener. „Ich hatte dies und das versucht, hatte mich auch für ein Saxofon-Studium in den Niederlanden eingeschrieben.Aber ich hatte keinen Plan, wohin die kreative Reise wirklich gehen soll“, reflektiert L’AUPAIRE, „also kratzte ich mein ganzes Geld zusammen, packte meine sieben Sachen und zog nach Budapest.
 
In eine kleine Wohnung nahe dem angesagten Judenviertel. Um in der selbstgewählten Isolation herauszufinden, wozu ich wirklich Lust habe, was richtig bedeutend für mich ist...“ Eine schwierige Zeit. Eine lehrreiche Zeit. Aber eine ungemein schöpferische. „Denn dort habe ich gelernt, dass für mich ein gewisses Leiden, ein gewisser Schmerz zur kreativen Arbeit grundlegend dazu gehört“, nimmt er den Gesprächsfaden wieder auf, „hätte ich nicht auch schlechte Zeiten durchlebt, hätte ich alles, was ich jetzt tue, nicht so konsequent verfolgen können.“ Und schon fließt es aus seiner Feder, wie ein Wasserfall. Doch viel Schreiben macht noch lange keine CD. 
 
Zurück aus Budapest ist für L’AUPAIRE Live auftreten die Devise. So häufig spielen, wie möglich. Allein 2014 hat L’aupaire über 100 Shows auf dem Zettel. Doch auch veröffentlichungstechnisch bleibt er nicht untätig, es gibt die „Rollercoaster“-EP und das dazugehörige Video. All’ das führt schließlich zu einer Einladung zum South by Southwest (SXSW) Festival nach Austin, Texas. Dies wiederum ist das Sprungbrett für seine Weiterreise nach Los Angeles, wo er auf Mocky trifft, jenen Klangzauberer, der bereits die Musik von Peaches, Feist, Gonzales oder die von Jamie Lidell veredelte. 
„Mocky haben meine Stücke gefallen. Wir haben gemeinsam viel Zeit verbracht und an neuen Liedern geschrieben“, führt L’AUPAIRE weiter aus. So hingebungsvoll, wie L'aupaire jetzt arbeiten und seine Kompositionen weiterentwickeln kann, so sicher führt er die Lieder dahin, dass sie das haben, was hypnotische Stücke brauchen: die Einfachheit des Blues, becircende, vollmundige Melodiebögen des Pop und spannend erzählte Geschichten. Dann wäre da noch diese Wahnsinnstimme irgendwo zwischen Bob Dylan und Tom Waits. 
Und die Fähigkeit, seine Lieder aus jeder einzelnen Note heraus explodieren zu lassen und so ein unnachahmliches Klangfeuerwerk zu entfachen. Manchmal muss man einfach bereit sein, lange, verschlungene Wege zu beschreiten, um seine ganz eigene musikalische Stimme zu finden. Die kann und darf dann aber umso lauter erschallen!

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Support: HANNA LEESS

“What makes a good song? You have to mean it. If I can feel it, then so can the listener.”
Hanna Leess

Nach vier Tagen auf einem Musik-Festival sollte man meinen, nicht mehr aufnahmefähig für irgendeine Art von Musik zu sein. "Zack" sitzt man komplett ahnungslos in einem alten Hamburger Theater und wird Zeuge einer schlichtweg umwerfenden Künstlerin. In HANNA LEESS und ihre raue Stimme verliebt man sich schlagartig, chancenlos, sich von dieser Ladung Charisma zu entziehen. So erfrischend bewegt sie sich mit ihrem schroffen Humor zwischen feinfühliger Akustik-Stücke und energetischen Songs mit ihrer Band. Einen kurzen Moment denkt man an den Blues einer Feist, um im nächsten festzustellen, dass dort ein echtes Original steht.
 
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Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Abendkasse: 21€/16€ ermäßigt
Vorverkauf: 16€ (Tickets hier)
Di 15.11. – Herbstlese e.V. präsentiert: DEBÜTANTENSALON
 
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DAS ERSTE MAL. DER HERBSTLESE-DEBÜTANTENSALON

Drei AutorInnen stellen in Lesung und Gespräch ihren ersten Roman vor, und Sie, liebe Gäste, haben am Ende die Möglichkeit, Ihr Debüt der Herbstlese 2016 zu wählen. Katharina Bendixen, vor zwei Jahren Erfurter Stadtschreiberin, führt ihre Protagonistin als Aupair nach Budapest. Dort versucht sie einen Neubeginn, doch ihr Leben gerät aus den Fugen. Daniel Speck erzählt in einer weit ausholenden Familiengeschichte von unserer Faszination für Italien. Katharina Winklers Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und berichtet von Filiz, einer kurdischen Frau, deren Leben lange von männlicher Gewalt und brutaler Unterdrückung gekennzeichnet ist.

Moderation: Marion Brasch

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Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Tickets nur über die Herbstlese
Fr 18.11. – Live: TOWN OF SAINTS

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TOWN OF SAINTS (Niederlande/Finnland)

Town of Saints, ein Name der schon seit einigen Jahren durch die Gänge und Straßen Europas Musiklandschaft hallt. Und das Echo wird immer lauter. Sei es auf Grund  ihrer über 130 mitreißendenden Konzerte (darunter Festivals wie Dauwpop, Indian Summer Festival, Ramasuri Rock oder Lost in Music), des ersten sehr erfolgreichen Albums "Something To Fight With"oder ihrer Zugehörigkeit zum Musikerkollektiv Tour of Tours. In Holland werden sie schon längst als vielversprechendster nationaler Act gehandelt und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis dies auch bei uns zum Konsens werden könnte. Denn mit ihrem zweiten Album "No Place Like This" beginnt ein neues Kapitel für die holländisch/finnische Band. 

Das  einstige Duo, bestehend aus Harmen Ridderbos (Vocals/ Gitarre) und Heta Salkolahti (Violine/ Vocals), ist eine komplette Band geworden. Die Erinnerung an die alten Zeiten als Straßenmusiker sind zwar noch präsent, verblassen aber im neuen Bandkontext. Indie-Folk weicht tropischen und dunkleren Einflüssen. Das neue Gefühl ist reich an minimalistischen, aber auch orchestralen Arrangements und erinnert an Bands wie ArcadeFire, Local Natives und Paul Simons Graceland.
 
„No Place Like This“ ist eine Reise, die die Zweideutigkeit unseres modernen Lebensstils und unsere einfachsten Verhaltensweisen und Muster beschreibt. Es stellt die Rationalität des modernen Alltags in Frage. Es hinterfragt unser Verhalten und Denken, das von Vernunft gekennzeichnet ist – oder weicht bereits dieser Ansatz vom Rationalen ab? Es ist die Reise hin zu einem Ort der uns temporär anzieht, aber genau so schnell wieder abstoßen könnte. "There is no place like home" singt Riderboss und es ist genau diese Phrase die sich als Leitmotiv durch das gesamte Album zieht:

"Sometimes I would rather flee from my house and this small country to situate myself in the bigger picture. On the other hand I need that homely security, either to cherish it or as a safe house.  I am trying, with this album, to get more out of my habitat and look for an explanation to all the things surrounding me. In doing so I sometimes end up with the piddling things and seemingly unimportant truths about my own life. In Modern Life I sing ‘Modern Life, where does it stop’ at first. It is a big question. In the end I result in ‘all the bills… and I can’t seem to get up’. Each time you start to ask the larger questions in life you will probably go through a labyrinth of small things to get your answer." (Harmen Riderboss)

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Vorverkauf: 12€ (Tickets hier)
Abendkasse: 15€/12€ ermäßigt
Fr 25.11. – Lesung: HEINZ STRUNK

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HEINZ STRUNK
 
"Heinz Strunk ist die Dreifaltigkeit der neueren, mit Leiden und Hochkomik aufwartenden Literatur."
– FAZ
 
"Ein todtrauriges Leben in Suff und Unglück, ein großartiges Buch."
– Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"Strunks Sprache ist präzise und erbarmungslos, aber nie herablassend."
– Ijoma Mangold, Die Zeit
 
"Der goldene Handschu" – Roman

Dieser phantastisch düstere, grell komische und unendlich traurige Roman ist der erste des Autors, der ohne autobiographische Züge auskommt. Ein Strunkbuch ist es trotzdem ganz und gar. Sein schrecklicher Held heißt Fritz Honka – für in den siebziger Jahren aufgewachsene Deutsche der schwarze Mann ihrer Kindheit, ein Frauenmörder aus der
untersten Unterschicht, der 1976 in einem spektakulären Prozess schaurige Berühmtheit erlangte. Honka, ein Würstchen,
wie es im Buche steht, geistig und körperlich gezeichnet durch eine grausame Jugend voller Missbrauch und Gewalt, nahm seine Opfer aus der Hamburger Absturzkneipe „Zum Goldenen Handschuh“ mit. Strunks Roman taucht tief ein in die infernalische Nachtwelt von Kiez, Kneipe, Abbruchquartier, deren Bewohnern das mitleidlose Leben alles Menschliche zu rauben droht. Mit erzählerischem Furor, historischer Genauigkeit und ungeheurem Mitgefühl zeichnet er das Bild einer Welt, in der nicht nur der Täter gerichtsnotorisch war, sondern auch alle seine unglücklichen Opfer. Immer wieder unter-nimmt der Roman indes Ausflüge in die oberen Etagen der Gesell-schaft, zu den Angehörigen einer hanseatischen Reederdynastie mit Sitz in den Elbvororten, wo das Geld wohnt, die Menschlichkeit aber auch nicht unbedingt. Am Ende treffen sich Arm und Reich in der Vierundzwanzigstundenkaschemme am Hamburger Berg, zwischen Alkohol, Sex, Elend und Verbrechen: Menschen allesamt, bis zur letzten Stunde geschlagen mit dem Wunsch nach Glück. 

Der Schriftsteller, Musiker und Schauspieler Heinz Strunk wurde 1962 in Hamburg geboren. Sein Buch "Fleisch ist mein Gemüse" verkaufte sich fast 500.000-mal. Es ist Vorlage eines preisgekrönten Hörspiels, eines Theaterstücks und eines Kinofilms. Auch die darauf folgenden Bücher des Autors wurden zu Bestsellern. 

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Eintritt: 21€/16€ ermäßigt (VVK-Tickets hier)
Fr 2.12. – Live: JONAS ALASKA & the radar post
 
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JONAS ALASKA (Norwegen/Akustik-Duo-Show)

"Federleicht, humorvoll. Erinnert an Dylan und die Beatles. Manchmal denkt man an die juchzenden Momente von Conor Oberst."
Rolling Stone Magazin 

„Alaskas Texte sitzen so gut, dass man sie kaum übersetzen mag.“
WDR 5 

Eine der einschlägigsten Akustik-Shows erlebten wir 2015 mit Jonas Alaska, als er mit seiner Freundin Billie Van auf der Bühne einen Hit nach dem nächsten ins mucksmäuschenstille Publikum – mit unerhörter Coolness und Charisma. 

Jonas Alaska ist in seiner Heimat Norwegen schon seit Jahren einer der erfolgreichsten Sänger und Songwriter. Bereits 2011 erhielt er den oft als "norwegischen Grammy" bezeichneten Spellemannprisen als bester Newcomer. Schon sein Debüt fand überschwänglichen Anklang bei der Presse. Das Folgealbum „Younger“, welches in Norwegen vom wichtigsten Musikmagazin GAFFA als „Meisterwerk“ betitelt wurde, erschien im April 2016. Das Album zeigt Jonas Alaska rauher und noch stärker als zuvor! “Younger“ ist ein Konzeptalbum über die Zeit als Teenager - es handelt vom Verlieben, von Ängsten und Demütigungen. Auch bei uns bekommt er Unterstützung von seiner Partnerin Merete Pascual aka Billie Van!

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Support: THE RADAR POST (Dänemark)
Website

"Wie eben bei Conor Oberst gelingt auf „The Radar Post“ die überwältigende Balance zwischen Spröde und Opulenz, Rock- Gesten und filigranem Folk- Pop, Ohrschmeichelei und Sperrigkeit, infizierendem Sendungsbewusstsein und berückender Intimität."
Saarbrücker Zeitung

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 14€/10€ ermäßigt
Vorverkauf: 10€ (Tickets hier)
Di 6.12. – AUSVERKAUFT! Herbstlese e.V. präsentiert: STEFAN LUDWIG
 
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STEFAN LUDWIG
Wie du mir

Stephan Ludwig hat mit seinen Hallenser Ermittlern Zorn und Schröder ein Kultduo erfunden, das sowohl die Krimileser als auch die Krimi-Fernsehzuschauer begeistert: Schon vier Zorn-Krimis wurden für die ARD verfilmt! Im neuesten Fall, in dem die beiden ermitteln, wurde die Leiche eines jungen Mannes an einen Baum gefesselt am Flussufer gefunden. In seinem Oberschenkel steckt ein Zimmermannsnagel, ein möglicher Hinweis auf Folter. Zorn findet im Handy des Toten eine Nummer, die er kennt. Der Mann hat sie kurz vor seiner Ermordung gewählt. Und sie gehört niemand anderem als Zorns eigenem Bruder Cornelius.

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Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Die Lesung ist ausverkauft. Es gibt keine Tickets mehr an der Abendkasse.
Sa 14.1. – Live: MALKY
Diese Show wurde verschoben vom 14.10.2016. Alle für das ursprüngliche Datum gekauften Karten, sind übertragbar.
 
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MALKY (Bulgarien/Ungarn/Leipzig)

"Eine kleine Sensation" 
– Tagesspiegel

"Nicht von dieser Welt, dieses Album"
- Deutschlandradio Kultur

"Album der Woche. Eine kleine Sensation made in Germany."
– radioeins

"Ein Plädoyer für Neustart und Eigensinn. Ein ermutigendes Album“ 
– ZEIT Online

MALKY, das ist Bulgarisch und heißt so viel wie „kleiner Junge“. Hinter dem Namen stecken Sänger Daniel Stoyanov und Keyboarder und Produzent Michael Vajna. Mit MALKY suchen sie den Weg zurück in die eigene Kindheit, zu einer längst vergessenen Wahrhaftigkeit. Ihr Sound zwischen Pop und Soul ist eingängig und herausfordernd, naiv und mutig. Er besitzt eine dunkle Melancholie, ist tief, geht unter die Haut. MALKY kommen aus Leipzig. Und sind doch nicht von hier. 

Der Balkan und die Sehnsucht nach der Heimat verbinden die beiden. Sie sind ein unzertrennliches Team – Brüder im Geiste, die sich so vertraut sind, dass sie nicht viele Worte brauchen. Sie wissen, was der andere denkt. Zusammen schreiben Daniel und Michael Songs für verschiedene deutsche Pop-Größen, doch die Arbeit für andere Künstler wirft auch Fragen nach dem eigenen Lebensmodell auf. Es muss mehr geben als die Fließband-Produktion von charttauglichem Material. Sie verzichten bewusst auf große Effekte, beweisen Mut zur Lücke. Was bleibt, ist Popmusik mit Tiefe, geschult an Motown und den Beatles genauso wie an zeitgenössischer Elektronik.

Mit ihrem Debütalbum „Soon“, das im Sommer 2014 auf dem bandeigenen Label Eighty Days Records erschien, sorgten Malky für euphorische Reaktionen von Presse und Fans und wurden vom Verband der Deutschen Independent Labels (VUT) mit dem „VUT Indie Award“ in der Kategorie „Bestes Album“ ausgezeichnet. In der Folge spielte die Band zwei fast gänzlich ausverkaufte Tourneen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und profilierte sich zudem mit Konzerten und Festival-Auftritten in Frankreich, Benelux, Skandinavien, Polen und den USA auch auf internationalem Parkett als sensationelle Live-Band.

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Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Abendkasse: 23€/18€ ermäßigt
Vorverkauf: 18€ (Tickets hier)
3.7. bis 8.7.2017 – 4. FRANZ MEHLHOSE FERIEN BAND PROJEKT
 

Habt ihr Lust eine Woche unter Anleitung von erfahrenen Musikpädagogen eure eigenen Songs zu komponieren?

FRANZ MEHLHOSE ruft alle musikbegeisterten Schulkinder auf, am FERIEN BAND PROJEKT mitzuwirken - dabei spielt Erfahrung keine Rolle. In kleinen Gruppen könnt ihr gemeinsam den Spaß am Musizieren entdecken! Die Workshop-Woche findet in Proberäumen der Musikschule Fränzel 2x2 Stunden pro Tag unter Anleitung von renommierten Musik-Schaffenden statt. Am Ende tretet ihr mit eurer Band bei FRANZ MEHLHOSE vor euren Fans auf.

Schon die ersten drei ausgebuchten FERIEN BAND PROJEKTE waren große Erfolge. Zum Abschlusskonzert präsentierten die Kinder selbst komponierte Lieder, hinterließen ein tosendes Publikum und gaben – auf Grund der großen Nachfrage – Autogramme.
 
Mit dabei sind:
ALAA ZOUITEN (Arabische-Laute-Spieler aus Marokko)
DAVE DANIEL BÖNSCH (u.a. Bass bei Lilabungalow)
ROBERT „ARPEN“ SEIDEL (u.a. Keys bei A Forest / Filmmusik)
MARTIN RÖDIGER (u.a. Album-Produktion & Tontechnik Clueso)
MARIA ANTONIA SCHMIDT (Sängerin bei Chapeau Claque)
 
Außerdem soll es dieses Jahr zusätzlich einen Rap-Workshop geben.
 
Mehr Informationen zu den Workshop-Leitern gibt es hier.
Das Anmelde-Formular lässt sich hier herunterladen. Bitte ausgefüllt per Mail an info(at)franz-mehlhose.de oder ausgedruckt im Café abgeben.
 
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Frühbucher-Plätze können bis 31.12.2016 durch einreichen des Anmeldeformulars erworben werden. 
Das Abschluss-Konzert am Samstag den 8.7. ist öffentlich.
Wiederkehrende Termine
 
1. MAI: Jahresfeier zur Feier der Eröffnung des Lokals FRANZ MEHLHOSE 1911
21. JUNI: Fête De La Musique
2. Woche der Sommerferien: FRANZ MEHLHOSE Ferien Band Projekt
2. ADVENT: FRANZ MEHLHOSE Adventsflohmarkt