Programm-Vorschau

Fr 23.2. - IMPROVISIERTES THEATER
 
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mit RABABAKOMPLOTT aus JENA.

Beim Improvisationstheater entsteht Theater aus dem Quasi-Nichts, das uns alles bedeutet: Ohne Textbuch, Regisseur und Bühnenbild werden die Vorgaben des Publikums zu aufregenden Geschichten mit abstrusen Charakteren und unvorhergesehenen Wendungen verwoben.

Mittlerweile haben wir abwechselnd zwei Gruppen zu Gast. Rababakomplott aus Jena und Öde & Schriller aus Weimar. Jede Formation erzählt und spielt komplett auf ihre Weise einzigartig. Deshalb ist es ratsam, jede Gruppe einmal gesehen zu haben!

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Eintritt: 10€/7€ ermäßigt (Vorverkaufs-Tickets hier)
Sa 24.2. – 16MM HEIMKINO-ABEND – BEST OF
 
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Da uns die zahlreichen Stummfilm-Abende mit Richard Siedhoff für das Medium 16mm begeistert haben, begaben wir uns auf die Suche nach gebrauchten Rollen – und stießen dabei auf kurioseste Streifen. Mehr oder weniger gut in Schuss fand wir in Privatarchiven Perlen aus den Bereichen Lehr-, Trick- und Kurzfilm. Wer schon immer wissen "Wie man richtig einkauft", sollte sich diesen Abend nicht entgehen lassen!

Wir gehen in die vierte Runde mit unserem 16MM HEIMKINO-ABEND. Diesmal zeigen wir unsere Lieblings-Streifen der vergangenen Heimkino-Abende. Die Crême de la Crême.

Die Plätze sind begrenzt, die letzten Male war der unterhaltsame immer Abend ausverkauft. 

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 10€/7€ ermäßigt (Vorverkaufts-Tickets hier)
Sa 3.3. – 16MM STUMMFILM-ABEND
 
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Da das Medium 16mm-Film ausgezeichnet in die Hochphase von FRANZ MEHLHOSE um den Anfang des 20. Jahrhunderts passt, haben wir den Pianisten Richard Siedhoff eingeladen. Er gräbt immer wieder neue Schätze aus und begleitet sie live am Klavier. Der ganze Abend ist eine Reise in die Zeit der innovativen Komödianten, ratternden Projektoren und Faszination für das aufregende Medium Kino.
 
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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Eintritt: 8€/5€ ermäßigt (Vorverkaufs-Tickets hier)
So 4.3. – JAZZY SUNDAY mit dem PULSAR TRIO
 
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"Melodische Loops verdichten sich in ausgeklügelter Dramaturgie, das Schlagwerk flüstert fragil, und in einer lyrischenAtempause kommen sogar Verse von Friedrich Schiller zum Tragen. Hätte vermutlich auch Ravi Shankar Vergnügen bereitet."
— Stefan Franzen, Rolling Stone, 06/2016
 
 Treibend, pulsierend, vital. Raffinierte Rhythmen, freie Improvisation und Stücke, deren Melodien das Zeug zum Ohrwurm haben - mit scheinbar so gegensätzlichen Instrumenten wie Sitar, Piano und Drums lässt das Pulsar Trio nicht nur einen neuartigen Klangraum entstehen, sondern auch eine groovige Fusion aus Jazz und Worldbeats. 
 
Die Potsdamer Neuesten Nachrichten urteilten so: "Schon nach wenigen Augenblicken entsteht eine Faszination, der man sich nur schwer entziehen kann. Es ist ein musikalisches Gipfeltreffen der ungewöhnlichen Art, zu dem sich die Musiker im Pulsar Trio zusammengefunden haben."
 
Inzwischen konnte die Gruppe die hohe Qualität ihrer musikalischen Entdeckungsreise auf einer Vielzahl von Konzerten unter Beweis stellen. So gastierte das Pulsar Trio u.a. beim Fusion Festival, den Leverkusener Jazztagen und auf dem renommierten Glastonbury Musikfestival. Im Juli 2014 gewann es neben drei weiteren Ensembles beim deutschlandweiten CREOLE Global Music Contest auf dem Tanz und Folkfest in Rudolstadt.

Sitar — Matyas Wolter
Klavier — Beate Wein
Drums — Aaron Christ
 
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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Eintritt: 8€/5€ ermäßigt (Vorverkaufs-Tickets hier)
Di 6.3. – POETRY SLAM "Spill the Beans"
 
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Thüringer Highslammer präsentiert:
SPILL THE BEANS – Poetry Slam

Poetry Slam ist ein Wettstreit der Bühnenperformance und der Texte. Erlaubt ist dabei kein Schnickschnack, nur ein selbstgeschriebener Text und 6 Minuten Zeit, um das Publikum zu überzeugen – stets mit bester Stimmung, handverlesenem Lineup und spannenden Newcomern aus Erfurt.

Moderiert und kuratiert wird das Ganze von Friedrich Herrmann - Thüringer Landesmeister im Poetry Slam, aber ansonsten ein netter Typ.

*“Spill the beans” ist eine Redewendung, die so viel bedeutet wie “mit der Sprache rausrücken” oder “alles ausplaudern”. Welches Motto könnte besser zu einem Erfurter Slam passen? Neben einem Hauptpreis gibt es für den besten Starter oder die beste Starterin aus Erfurt Monat für Monat eine Puffbohne zu erringen.

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Die Veranstaltung ist teilbestuhlt.
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 9€/7€ ermäßigt (Vorverkaufs-Tickets hier)
Sa 10.3. – Live: WOMAN
 
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WOMAN (Deutschland)
 
"Dann folgte diese beeindruckende Show, an deren Ende niemand umgehend aus dem Laden lief. Das sind diese Abende. Da nimmst du einen weiteren Drink, blickst ein wenig versonnen zur inzwischen leeren Bühne und schaust eher beiläufig in die Gesichter wildfremder Menschen. Dafür sind wir doch hier. Danke! Vielen Dank!“
– Klaus Fiehe, 1LIVE
 
Einfache Antworten sind gern gesehen. WOMAN stellen lieber Fragen. Zum Beispiel diese hier: „Where you gonna go when the planet erupts?“ heißt es im ersten Vers von Dust, dem ersten Song auf HAPPY FREEDOM, dem ersten Album des Kölner Trios. Tja, wohin willst du gehen, wenn die Erde zerbirst? Wer darauf eine einfache Antwort fndet, kann ja schon mal vorgehen... Textlich geht es also gleich gut los. Und musikalisch auch. Der Beat marschiert elegant in Richtung Firmament, Keyboards öfnen den Raum, aus dem Dunkel kommen seltsame Geräusche. „Is there something greater than dust?“, fragt die Stimme. Klar, denkt der Hörer, nämlich diese kosmisch-elektronische Pop-Musik!
Die Geschichte der Band begann 2012 in der Kellerbar im Belgischen Viertel von Köln. Drei befreundete Musiker aus der Stadt hatten noch nicht einmal einen Namen, aber das erste Set stand. Es war laut und chaotisch, halb Einstürzende Neubauten, halb Suicide. Wer damals dabei war, rieb sich die Augen: Okay, das Ding steckte konzeptionell noch in den Kinderschuhen, aber die Intensität und Experimentierfreude der Musik nahm alle ein. 

Nach ein paar weiteren Gigs entwickelten sich  WOMAN weiter. Die Band klang nun elektronisch und kosmisch, funky und psychedelisch. Erste Versuche, die Stücke aufzunehmen, scheiterten. „Unsere Ansprüche an uns selbst waren zu hoch“ sagt Manuel Tran, Gitarrist, Sänger, Keyboarder.
Zum wichtigen neuen Mann von  WOMAN wurde Carlos Hufschlag, Keyboarder und Sänger. „Als ich dazu kam, hätte es auch schnell vorbei sein können“, erinnert er sich. Die Band stand auf der Kippe, Gründungsmitglied Marvin Horsch verließ die Gruppe. Die anderen drei machten dann genau das Richtige: Sie ließen sich Zeit. An Laptops entstanden Demos, die im Proberaum analog übersetzt wurden. Schnell wurde klar, dass eine  WOMAN-Platte nicht in der WG-Küche aufgenommen werden kann. Diese Musik braucht Räume, braucht eine perfekte Aufnahmetechnik und einen Menschen, der die Band fordert und Deadlines setzt. 

Dieser Mensch lebt in Wien, heißt Zebo Adam und ist dafür verantwortlich, dass die Band Bilderbuch so großartig klingt. Mit ihm nahmen  WOMAN in Wien ihre erste EP Fever auf, die im Frühling 2016 erschien und hohen Wellen schlug: So mysteriöse, sexy und kluge Musik hört man nur sehr selten.
 
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Support: AKWUAR (Deutschland)
 
Ein Jahr lang hat das brandneue Kölner Projekt am Sound getüftelt und gefrickelt. Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen. Wo die Beatles und der allgegenwärtige Kevin Parker mithilfe des Studios sämtliche Ideen in einen Song werfen, übt sich AKWUAR in Zurückhaltung. Die Musik stützt sich auf warm verzerrte Gitarren, vorsichtige Psychedelic Gesänge und flutende Synthmelodien. 

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Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Abendkasse: 14€/10€ ermäßigt
Vorverkauf: 10€ (Tickets hier)
Fr 16.3. – AUSVERKAUFT! Live: KAT FRANKIE

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KAT FRANKIE (Australien/Deutschland)
 
Sie mag es „messy“, sagt Kat Frankie: unaufgeräumt, wimmelnd, überbordend und reich; und so verschwenderisch vielfältig klingt auch ihre Musik. Keine Frage, Kat Frankie schreibt die kunstvollsten Songs, die man im hiesigen Pop derzeit findet: rhythmisch komplex wie der komplizierteste R’n’B, mit himmlisch vertrackten Gesangsharmonien wie aus den ältesten Schulen des Doo Wop und Folk. Doch wirkt das alles – und das ist vielleicht das Tollste daran – niemals überladen oder konstruiert. Denn Kat Frankie singt auch die schönsten und unmittelbar eingängigsten Melodien, die man sich wünschen kann; und sie singt das alles mit einer Stimme, die so klar und zugleich aufregend rätselhaft ist, so beeindruckend reif und zugleich lockend keck, dass sie einem schon nach der ersten Strophe nicht mehr aus dem Kopf gehen wil.

Kat Frankie kommt aus Sydney, aber als Musikerin trat sie erstmals in Berlin in Erscheinung. Seit 2004 lebt sie in der deutschen Hauptstadt und hat hier bislang drei Alben herausgebracht. Zunächst waren sie vom melancholischen Tonfall des introvertierten Songwriter-Pop geprägt, „aber ich wollte niemals nur das traurige Mädchen an der Gitarre sein“, sagt Kat Frankie heute rückblickend. Das war sie auch nie, nicht zuletzt wegen ihrer zahlreichen Seitenprojekte. So spielte sie die Gitarre in der Begleitband von Olli Schulz, komponierte mit Get Well Soon die Titelmelodie für die Talkshow „Schulz und Böhmermann“  und trat 2016 in dem Duo Keøma beim Vorentscheid für den Eurovision Song Contest an.

Die dunkelbunte Welt der Songwriter-Musik und die helle, manchmal grelle Welt des Mainstream Pop – für Kat Frankie schließen sie einander nicht aus, „alles, was ich tue“, sagt sie, „bringt mich weiter; ich will niemals aufhören zu lernen“. „Bad Behaviour“ heißt ihr neues Album, das im Februar 2018 erscheint; man kann darauf sämtliche Qualitäten ihrer Musik wiederfinden. Und merkt doch zugleich, wie Kat Frankie erneut einen Schritt weitergegangen ist: So furchtlos und virtuos hat sie die „dunklen“ und die „hellen“ Seiten ihrer Musik noch niemals ineinander verspiegelt; so viele Überraschungen gab es bei ihr noch nie zu hören: Huch, was ist denn das für ein Rhythmus? Wo kommt dieses irre Power Riff her? Und diesen strahlenden kalifornischen Hippie-Chor, der da im Hintergrund jubiliert – hat sie den wirklich ganz allein mit einer Loop Station eingesungen?

Hat sie, denn Kat Frankie kann alles, was man können muss, um Hörerinnen und Hörer zu fesseln – und sie kann und will noch viel mehr. Zum Beispiel: sich öffnen und sich in ein neues Verhältnis zu ihren Songs setzen. „Bad Behaviour“ ist nämlich nicht nur kunstvoll, sondern auch höchst intim: So nah wie in diesen neuen Liedern sind wir der Künstlerin noch nie gekommen; und immer findet sich in ihren Introspektionen auch ein Blick nach außen, auf die Welt im Ganzen; auf jenes Politische, das sich  allein im Privaten zeigt. „Bad Behaviour“ ist ein großes, grenzensprengendes Werk, das zeigt sich schon am Titelstück, das am 8. September 2017 eine Premiere feierte: ein Höhepunkt im Schaffen einer außergewöhnlichen Künstlerin; ein Album, das uns noch lange beschäftigen wird.
(Text: Jens Balzer)

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Support: RICHIE SETFORD (Neuseeland)

 
Ursprünglich agierte der gebürtige Neuseeländer unter dem Alter-Ego "Bannerman" und erarbeitete sich in den vergangenen Jahren während seines Aufenthalts in Berlin einen Namen als Songwriter und Session-Musiker. Zur Zeit performt er mit Kat Frankie und Max Prosa. 
 
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Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Das Konzert ist ausverkauft. Für alle, die keine Karten ergattern konnten, findet am 17.4.2018 ein Zusatzkonzert statt.
Fr 23.3. – Live: BAHAMAS
 
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BAHAMAS (Kanada)
 
Afie Jurvanen kommt nicht von den Bahamas. Er ist ein Kanadier mit finnischen Wurzeln aus Barrie – eine Arbeiterstadt im ländlichen Ontario. Dennoch ist sein Beiname passend. Seit 2009 macht er unter seinem unbeschwerten Alias BAHAMAS Musik und schreibt Songs über Sonnenuntergängen und Liebelein – immer mit einem schiefen Lächeln. Mit einfachen, umso wirkungsvolleren Arrangements, zeichnet er einen Fluchtweg aus dem Schneegürtel in die Korallenriffe.
 
Nach drei Alben auf Jack Johnsons Bushfire Records, kehrt er mit seiner neuen LP zurück. „Earthtones“ heißt sie und wurde hauptsächlich in einer kompakten Dreitages-Session aufgenommen. Jurvanen’s Band wird darauf durch den legendären Motown-Schlagzeuger James Gadson (Bill Withers, The Tempations, Beck ...) und den Über-Bassisten Pino Palladino (D’Angelo, John Mayer, Elton John … ) unterstützt. Letztere sind nicht unschuldig am unbändigen Groove, der sich durch das Album zieht. Gepaart mit cleveren Texten, suchterregenden Melodien und Soul in jedem kleinen Detail, ergibt sich ein zeitloses Meisterwerk.
 
Jurvanen selbst war Gitarrist in Feists Liveband, steuerte einen Song zum Soundtrack "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" bei und wurde 2015 mehrfach mit dem kanadischen Musikpreis "Juno" prämiert.
 
Nach jahrelangem Bohren hat es endlich geklappt, diesen Ausnahme-Musiker einzuladen.

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Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Abendkasse: 19€/15€ ermäßigt
Vorverkauf: 15€ (Tickets hier)
Do 29.3. - IMPROVISIERTES THEATER
 
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mit ÖDE & SCHRILLER aus Weimar.

Beim Improvisationstheater entsteht Theater aus dem Quasi-Nichts, das uns alles bedeutet: Ohne Textbuch, Regisseur und Bühnenbild werden die Vorgaben des Publikums zu aufregenden Geschichten mit abstrusen Charakteren und unvorhergesehenen Wendungen verwoben.

Mittlerweile haben wir abwechselnd zwei Gruppen zu Gast. Rababakomplott aus Jena und Öde & Schriller aus Weimar. Jede Formation erzählt und spielt komplett auf ihre Weise einzigartig. Deshalb ist es ratsam, jede Gruppe einmal gesehen zu haben!

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Eintritt: 10€/7€ ermäßigt (Vorverkaufs-Tickets hier)
Sa 7.4. – Live: BALOJI
 
Das Konzert wurde auf Grund einer Verzögerung beim Album-Release vom 3.3. auf den 7.4. verschoben.
 
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Präsentiert von AskHelmut:
BALOJI (Kongo/Belgien)

"Mann der Wissenschaft" bedeutet BALOJI auf Swahili übersetzt. Doch während der Kolonialzeit verschob sich die Bedeutung zu "Mann der okkulten Wissenschaften und Hexerei". 

BALOJI ist Poet, Beat-Bastler, Komponist, Video-Künstler, Schauspieler und Stylist. Nach dem Release seines Debut-Albums "Hotel Impala" (2008), wurde seine Neuinterpretation kongolesischer Musik von der internationalen Presse umjubelt. Nach mehr als 200 Shows weltweit, ist ein neues Album auf einem renommierten Label für 2018 geplant.

BALOJI hält nichts auf den Begriff "Weltmusik". Er spiegle nicht die Vielfalt musikalischer Genres außerhalb des Englisch-sprachigen Mainstreams wieder. BALOJI kreuzt seine kongolesischen Wurzeln mit afro-amerikanischen Einflüssen (Rap, Soul, Jazz), französischer Songwriter-Tradition und – durch seine Heimat Belgien – auch elektronische Club-Musik. Im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens, steht die Herausforderung, diese Vielfalt an Inspiration neu zusammenzuführen. Und das gelingt ihm ausgesprochen gut.

Mit seiner vier-köpfigen Live-Band aus kongolesischen Musikern versprüht BALOJI so viel Energie, wie man es selten gesehen hat. Er wirbelt über die Bühne, der Gitarrist wirft ein freudestrahlendes Grinsen in die Menge und man selbst kann nicht aufhören zu tanzen.
 
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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 18€/14€ ermäßigt
Vorverkauf: 14€ (Tickets hier
Fr 13.4. – Live: TRIO SCHMETTERLING
 
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TRIO SCHMETTERLING (Deutschland)

Den Gitarristen Keisuke Matsuno (New York), Alexander Binder (Berlin) am Bass und Jan Roth (Leipzig) am Schlagzeug verbindet eine über zehnjährige, gemeinsame Geschichte: TRIO SCHMETTERLING - die allererste Live-Band, die jemals auf unserer Bühne gespielt hat. Mittlerweile haben die Drei mit ihrem unverwechselbaren Sound zwischen erdigem Jazz, verspieltem Rock, sphärischem Pop bereits drei Alben veröffentlicht.

Da die Musiker auf zwei Kontinente verteilt und in vielerlei Projekte involviert sind, gestaltet es sich außerordentlich schwierig, mit Regelmäßigkeit an neuer Musik zu arbeiten, beziehungsweise Touren zu organisieren. Deshalb ist die Freude besonders groß, nach anderthalb Jahren Bühnenabstinenz, das Trio wieder bei uns live zu erleben.

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 13€/9€ ermäßigt
Vorverkauf: 9€ (Vorverkaufs-Ticket hier)
Sa 14.4. – Live: CHAD LAWSON
 
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Im Rahmen der Thüringer Bach-Wochen:
CHAD LAWSON (Kanada) – Solo

Mit fünf Jahren sieht CHAD LAWSON die Musik-Show "Sha-Na-Na" im Fernsehen und beschließt, Klavier zu lernen. "Seitdem habe ich nie aufgehört, zu spielen.", erklärt der Kanadier. Über die Jahre prägten ihn die zahlreichen Auftritte mit einer Cover-Band, in der er Motown-Songs, Creerdence Clearwater Revival oder Steely Dan coverte. Nach der Highschool entschied er sich jedoch für ein klassisches Studium und legte seinen Fokus auf Jazz. 

CHAD LAWSON gelingt der utopische Spagat zwischen klassischer Akribie und der Losgelöstheit des Jazz – etwa wenn er seine leichtfüßige Improvisation in ein Chopin-Stück einstreut. Mittlerweile ist er ein anerkannter Klassik-Interpret, der sich nicht nur in den Billboard-, iTunes- und Amazon-Klassik-Charts auf Platz #1 aufhielt, sondern auch für zahlreiche Serien (The Walking Dead, Vampires Diaries), Filme und Werbung einen Soundtrack lieferte.
 
Bereits 2017 sorgten CHAD LAWSONS Kreativität, Virtuosität und seine charismatische Lockerheit auf der Bühne für ein begeistertes Publikum. Im Rahmen der Thüringer Bach-Wochen kehrt er mit einem Solo-Konzert zurück und präsentiert Stücke von Bach, wie sie kein Zweiter interpretieren könnte.

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 21€/17€ ermäßigt
Vorverkauf: 17€ (Tickets hier)
Di 17.4. – Live: KAT FRANKIE Zusatzkonzert

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Auf Grund der hohen Nachfrage für das KAT FRANKIE-Konzert am 16.3., haben wir ein Zusatz-Konzert organisiert. UPDATE: durch die weiterhin große Anfrage, lassen wir die Show in der Halle 6 beim Erfurter Zughafen (Zum Güterbahnhof 20) stattfinden.
 
KAT FRANKIE (Australien/Deutschland)
 
Sie mag es „messy“, sagt Kat Frankie: unaufgeräumt, wimmelnd, überbordend und reich; und so verschwenderisch vielfältig klingt auch ihre Musik. Keine Frage, Kat Frankie schreibt die kunstvollsten Songs, die man im hiesigen Pop derzeit findet: rhythmisch komplex wie der komplizierteste R’n’B, mit himmlisch vertrackten Gesangsharmonien wie aus den ältesten Schulen des Doo Wop und Folk. Doch wirkt das alles – und das ist vielleicht das Tollste daran – niemals überladen oder konstruiert. Denn Kat Frankie singt auch die schönsten und unmittelbar eingängigsten Melodien, die man sich wünschen kann; und sie singt das alles mit einer Stimme, die so klar und zugleich aufregend rätselhaft ist, so beeindruckend reif und zugleich lockend keck, dass sie einem schon nach der ersten Strophe nicht mehr aus dem Kopf gehen wil.

Kat Frankie kommt aus Sydney, aber als Musikerin trat sie erstmals in Berlin in Erscheinung. Seit 2004 lebt sie in der deutschen Hauptstadt und hat hier bislang drei Alben herausgebracht. Zunächst waren sie vom melancholischen Tonfall des introvertierten Songwriter-Pop geprägt, „aber ich wollte niemals nur das traurige Mädchen an der Gitarre sein“, sagt Kat Frankie heute rückblickend. Das war sie auch nie, nicht zuletzt wegen ihrer zahlreichen Seitenprojekte. So spielte sie die Gitarre in der Begleitband von Olli Schulz, komponierte mit Get Well Soon die Titelmelodie für die Talkshow „Schulz und Böhmermann“  und trat 2016 in dem Duo Keøma beim Vorentscheid für den Eurovision Song Contest an.

Die dunkelbunte Welt der Songwriter-Musik und die helle, manchmal grelle Welt des Mainstream Pop – für Kat Frankie schließen sie einander nicht aus, „alles, was ich tue“, sagt sie, „bringt mich weiter; ich will niemals aufhören zu lernen“. „Bad Behaviour“ heißt ihr neues Album, das im Februar 2018 erscheint; man kann darauf sämtliche Qualitäten ihrer Musik wiederfinden. Und merkt doch zugleich, wie Kat Frankie erneut einen Schritt weitergegangen ist: So furchtlos und virtuos hat sie die „dunklen“ und die „hellen“ Seiten ihrer Musik noch niemals ineinander verspiegelt; so viele Überraschungen gab es bei ihr noch nie zu hören: Huch, was ist denn das für ein Rhythmus? Wo kommt dieses irre Power Riff her? Und diesen strahlenden kalifornischen Hippie-Chor, der da im Hintergrund jubiliert – hat sie den wirklich ganz allein mit einer Loop Station eingesungen?

Hat sie, denn Kat Frankie kann alles, was man können muss, um Hörerinnen und Hörer zu fesseln – und sie kann und will noch viel mehr. Zum Beispiel: sich öffnen und sich in ein neues Verhältnis zu ihren Songs setzen. „Bad Behaviour“ ist nämlich nicht nur kunstvoll, sondern auch höchst intim: So nah wie in diesen neuen Liedern sind wir der Künstlerin noch nie gekommen; und immer findet sich in ihren Introspektionen auch ein Blick nach außen, auf die Welt im Ganzen; auf jenes Politische, das sich  allein im Privaten zeigt. „Bad Behaviour“ ist ein großes, grenzensprengendes Werk, das zeigt sich schon am Titelstück, das am 8. September 2017 eine Premiere feierte: ein Höhepunkt im Schaffen einer außergewöhnlichen Künstlerin; ein Album, das uns noch lange beschäftigen wird.
(Text: Jens Balzer)

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Das Konzert findet in der Halle 6 (Zum Güterbahnhof 20) statt.
Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Abendkasse: 22€/18€ ermäßigt
Vorverkauf: 18€ (Tickets hier)
Fr 20.4. – Herbstlese e.V. präsentiert: THORSTEN NAGELSCHMIDT
 
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Thorsten Nagelschmidt liest
Der Abfall der Herzen
»Wann hast du eigentlich aufgehört, mich zu hassen?«
»Als du mir den Brief geschrieben hast.«
»Was für einen Brief?«

Und er beginnt sich zu fragen, was er sonst noch vergessen hat von diesem Sommer 1999. Nagel lebte damals in seiner ersten WG, hielt sich mit Nebenjobs über Wasser und verschwendete kaum einen Gedanken an die Zukunft. Damals, als ein Jahrhundert zu Ende ging, man im Regional-Express noch rauchen durfte und nur Angeber ein Handy hatten. Dann änderte sich alles, plötzlich und unvorhergesehen verwandelte sich seine Welt in einen Scherbenhaufen. Thorsten Nagelschmidt hat einen Roman über Liebe, Freundschaft und Verrat geschrieben. Über einen letzten großen Sommer und die Spurensuche 16 Jahre später.

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Einlass: 18:30
Beginn: 19:30
Ticket nur über die Herbstlese hier
So 22.4. – Live in der Thomaskirche: MARTIN KOHLSTEDT
 
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MARTIN KOHLSTEDT


"Martin Kohlstedt erzählt Filme mit seinen Fingern."
– Zeit Online

"Martin Kohlstedt begeistert zwischen den Stühlen mit experimentellem Sound jenseits der gängigen Grenzen von Klassik und Pop."
– MDR Kultur

Martin Kohlstedt ist seit Langem ein Wegbegleiter der Mehlhose und Freund des Hauses. Über die Jahre ist er mit seinem modernen Entwurf von klassischer Musik und Elektronik zu einem renommierten Künstler von internationalem Format gewachsen. Fünf Jahre nach seinem ersten Auftritt an einem Sonntag in unserem Café, wollen wir nun die Erfurter Thomaskirche mit seiner unverwechselbaren Aura beleben.

"Die Klaviertöne schweben wie schillernde Partikel im trüben Wasser. Sie tänzeln leicht umher, springen von hier nach da in kleinen Verwirbelungen. Es ist eine trügerische, engstirnige Idylle, denn gemeinsam treiben die Teilchen unausweichlich auf die nächsten Stromschnellen zu. Kaskaden aus Brechungen und Verstärkungen - das sich anbahnende Chaos wird die Klänge fortreißen, ihre Strukturen übertönen und in anderer Form neu aufschichten. Im Rausch verschwindet das Einzelne, wird absolut bedeutungslos. Aber kein Sog hält ewig und wenn die Dinge wieder zur Ruhe gekommen sind, dann ist selbst der kleinste Klang sonderbar aufgeladen mit der Kraft, ganze Landschaften umgeformt zu haben...

Martin Kohlstedts Opus »Strom« ist ein Handstreich der Unbarmherzigkeit, das Klavier den Elementen auszusetzen. Im Fluss der 9 Stücke löst sich der Komponist auf und macht Musik in ihrer ureigensten Dynamik erfahrbar. Man wird Zeuge davon, wie sich Nähe und Intimität zu Weite und Gewalt wandeln, sowie Schönheit in alledem zu finden ist – vor allem aber im Vergehen. Konsequent entwickelt »Strom« dabei verschiedenste Formwelten, erscheint neblig gefährlich, dann wieder ganz direkt, fast verspielt, bis hin zum Erstarren vor der eigenen Größe. Allerdings wurden für »Strom« keine Pointen erdacht und keinerlei Maß genommen. Stattdessen wirkt es so, als ob Martin Kohlstedt es geschafft hätte, der Intuition ein Monument zu bauen.

Dabei sind unabänderliche Denkmäler gar nicht Kohlstedts Spezialität, ganz im Gegenteil. Bekannt geworden ist der Thüringer vor allem für die Energie und Unberechenbarkeit seiner Konzerte. Nach zwei Solo-Piano Alben legte er Schablonen für das Instrument ab und entwickelte seine eigene Selbstverständlichkeit, Elektronik und Effekte so zu spielen, als seien sie nur weitere Tasten auf der schwarzweißen Klaviatur. »Strom« ist Martin Kohlstedts drittes Studioalbum und ebenso ein Destillat dieser Entwicklung wie auch ein Blick in die Zukunft: Bevor der Komponist auf sein Publikum trifft, prallt er in diesem Raum mit sich selbst zusammen. Inszenierung ist hier fehl am Platz. Sound und Struktur treten hinter den Wunsch, mit der Musik andere Orte zu erreichen. Man hört dem nach – seinen Händen, die all die Arbeit verrichten, feinfühlig und größenwahnsinnig zugleich. Und bleibt doch ganz bei sich, wie auf seinen Konzerten. Mehr braucht man über Martin Kohlstedt nicht zu wissen."

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Einlass: 19:00
Beginn: 20:15
Abendkasse: 23€/19€ ermäßigt
Vorverkauf: 19€ (Tickets hier)
Di 24.4. – Herbstlese e.V. präsentiert: NAVA EBRAHIMI

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Nava Ebrahimi liest
Sechzehn Wörter

Die Siegerin unseres Debütantensalons zur Herbstlese 2017 mit ihrer eigenen Sololesung: 

Es gibt Wörter, die wir nicht kennen. Deren Bedeutung wir aber erahnen. Als wären sie immer schon hier gewesen. Als hätten sie schon immer in uns gewohnt. Und manchmal wollen sie endlich ausgesprochen werden.

Als ihre Großmutter stirbt, diese eigenwillige Frau, die stets einen unpassenden Witz auf den Lippen hatte, beschließt Mona, ein letztes Mal in den Iran zu fliegen. Gemeinsam mit ihrer Mutter wagt sie die Reise in die trügerische Heimat. Der Rückflug in ihr Kölner Leben zwischen Coworking und Clubszene ist schon gebucht. Doch dann überredet sie ihr iranischer Langzeitliebhaber Ramin zu einem Abschiedstrip nach Bam, in jene Stadt, die fünf Jahre zuvor von einem Erdbeben komplett zerstört wurde. Und Monas Mutter schließt sich den beiden an. Die Fahrt wird für Mona zu einer Konfrontation mit ihrer eigenen Identität und ihrer Herkunft, über die so vieles im Ungewissen ist. Aber manchmal wird uns das Fremde zum heimlichen Vertrauten. Und über das, was uns vertraut schien, wissen wir so gut wie nichts.

Ein berührender Debütroman über die Frage nach der Herkunft und das unbekannte Land namens Familie.

»Ein Roman, der vor Erzählfreude fast platzt. Mitreißend!«
– Wienerin, Österreich

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Einlass: 18:30
Beginn: 19:30
Sa 28.4. – Live: COMBO DE LA MUSICA

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COMBO DE LA MUSICA (Schweden)
 
Selten kommt es vor, dass wir eine Band mehrere Jahre in Folge einladen. Bei COMBO DE LA MUSICA konnten wir nicht anders. Die Schweden spielen Soul vom Allerfeinsten und sind zu unrecht seit einer gefühten Ewigkeit "Geheimtipp". Nach ihrer unglaublich guten ersten 7"-Veröffentlichung "Combo De La Musica/Why", haben sie endlich im vergangenen Jahr ein Album nachgelegt. 
Ihre Auftritte sind pure Freude. Schon in den ersten Sekunden wird einem warm ums Herz. Nicht nur wegen der deutlichen Einflüsse von treibenden Afro- und Latin-Rhythmen, sondern auch wegen der grandiosen Kristin Amparo, deren Stimme uns gut und gern an Lauryn Hill oder die Zeit erinnert, in der Amy Winehouse Soul auf ihre Art revolutionierte. Dazu kommen ihre talentieren Musiker um Komponist und Pianist John Runefelt. Eine umwerfende Band, die man unbedingt gesehen haben sollte.

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 15€/12€ ermäßigt
Vorverkauf: 12€ (Tickets hier)
Sa 5.5. – MANUEL MÖGLICH
 
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Manuel Möglich
"Alles auf Anfang"

Wenn Manuel Möglich nicht wenigstens ein paar Fotos und Filmausschnitte zeigen würde, könnte man fast glauben, dass einige der Stories, die er erzählt, so nie passiert sind - sind sie aber. Die verrücktesten Geschichten schreibt halt das gottverdammte Leben. Möglich dokumentiert das in seinen TV- und Netzreportagen genauso wie in seinen Büchern. Mal in der Mitte, häufiger am Rand der Gesellschaft. Mal ist das lustig, nicht selten irritierend. Aber stets bleibt das Publikum nah dran.
Besondere Begegnungen hatte Möglich im Iran, er reiste zu Transhumanisten nach Kalifornien oder zu Hitlers vermeintlicher Geburtstagparty in die namibische Stadt Lüderitz. Aber auch die blinden Flecken innerhalb Europas kennt der Gonzojournalist. Er besuchte die für Polyamorie, LSD und MDMA berüchtigte Kirschblütengemeinschaft in der Schweiz, er lebte mit Systemaussteigern im portugiesischen «Heilungsbiotop» Tamera und das Schicksal führte ihn am helllichten Tag auf das Bett einer Wohnwagenhure an einer tristen Autobahnausfahrt in der Provinz. Aus anderen Gründen fand er sich bei der AfD-Wahlkampfabschlussveranstaltung in Sachsen-Anhalt wieder, die Angst lähmte ihn dennoch erst hoch oben in den Baumhäusern der Hambacher Forst Besetzer. Neben dem ganzen Gerede und Gezeige soll Manuel Möglich hin und wieder sogar vorlesen.

 

Manuel Möglich, geboren 1979 in Weilburg/Hessen, studierte Medien- und Kulturwissenschaft, schrieb u. a. für «Vice», entwickelte mit Arte eine Webserie zur letzten Bundestagswahl und arbeitete als Radiojournalist für 1LIVE und radioeins. Seine Fernsehserie «Wild Germany» auf ZDFneo und Netflix, die ihn und seinen direkten, subjektiven Stil bekannt machte, war für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Mit dem Dokuformat «Y-Kollektiv» gewann er den Deutschen Webvideopreis. Als «Rabiat!»-Reporter versucht Möglich, die ARD zu verjüngen. 2015 erschien sein erstes Buch «Deutschland überall», 2018 folgt im Rowohlt Verlag sein zweites «Alles auf Anfang». Manuel Möglich lebt in Berlin.

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Eintritt: 14€ voll/10€ ermäßigt (Vorverkaufs-Tickets hier)
Fr 11.5. – Live: THE HUGGEE SWING BAND
 
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THE HUGGEE SWING BAND (Deutschland)

Swing. Die Pop-Musik der 30er, 40er Jahre. Die HUGGEE SWING BAND wirft uns mit ihrer siebenköpfigen Besetzung zurück in eine wilde Zeit in der Jazz von Orchestern noch als "Radaumusik" bezeichnet wurde und das Schlagzeug gleichbedeutend mit Lärm war.

Im Gegensatz zur klassischen Big Band, die herkömmlich 17 Musiker fasste, ist die Gruppe aus Mannheim als "Small Band" zu verstehen. Diese setzt sich quasi aus den Kerninstrumenten einer Big Band zusammen. Als wichtige Vertreter lassen sich Lionel Hampton, Louis Prima oder Billie Holiday nennen. Sie erhielten mit dem Durchbruch der Jukebox bis in die 50er Jahre die Popularität der Big Band-Musik.

Seit einiger Zeit gastiert der Erfurter Tanzsport-Verein Grün-Gold hin und wieder Sonntags und lässt den Lindy Hop aufleben. Nun bescheren wir der Gruppe zum dritten Mal eine Live-Band und freuen uns, die Tanzbeine durch die Luft schwingen zu sehen.

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Einlass: 19:00
Beginn: 20:15
Abendkasse: 16€ voll/13€ ermäßigt
Vorverkauf: 13€ ermäßigt (Vorverkaufs-Tickets hier)
Fr 18.5. – Live: ALFA MIST
 
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ALFA MIST (Großbritannien)


Aufgewachsen in Newham, East-London, begann ALFA MIST seine musikalische Reise als Grime und Hip-Hop Produzent. Er rappte von Zeit zu Zeit, lehrte sich selbst das Klavier-Spielen und beim Plattensammeln für seine Samples fand er sich bald im Sog von Jazz, Soundtracks und Musik aus aller Welt wieder.

Mit seinem komplett live eingespielten Album Antiphon schuf er seinen eigenen Entwurf von Musik, die ihn bewegt - "Alternative", emotional, grenzenlos sollte es sein, ohne sich einem Trend oder Vorgaben eines Labels zu beugen. Zu uns kommt der Newcomer im Trio zusammen mit Drummer Jamie Houghton und Bassistin/Sängerin Kaya Thomay-Dyke für eine seiner ersten Deutschland-Shows.

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Einlass: 19:30
Beginn: 20:15
Abendkasse: 17€/14€ ermäßigt
Vorverkauf: 14€ (Vorverkaufs-Tickets hier)
Fr 1.6. – Live: BORN RUFFIANS
 
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BORN RUFFIANS (Kanada)

Vor gut zehn Jahren, auf dem allerersten Song ihres ersten Albums kündigte die kanadische Indie-Rock-Band BORN RUFFIANS an, ihr eigenes Land zu gründen. Zwar haben sie damals keine Infos zur weiteren Umsetzung, ihrer Verfassung oder der einheimischen Währung verraten, doch so viel stand von Anfang an bereits fest: das Land hatte mit Sänger & Gitarrist Luke Lalonde, Bassist Mitch DeRosier und Drummer Steve Hamelin ganze drei Einwohner. Ihre Landesflagge sollte ein schlichtes Design aus den drei Farben des Albumtitels “Red, Yellow & Blue“ haben, und wie das Album anschaulich darstellte, ist ihr Land ein eher primitiver Ort, gezeichnet von zerklüftetem Gelände, klapprigen Fußgägngerbrücken und plötzlichen Erdbeben. 
 
Im Laufe der Zeit hat sich ihr gesetzloser Boden zu einem stabilen Staat entwickelt. Während einige Einwohner das Land verließen (so Drummer Hamelin, der die Band verließ um zur Schule zu gehen), stieg die Einwohnerzahl dank Adam Hindle (der Hamelin am Schlagzeug ersetzt) und dem zweiten Gitarristen Adam Lloyd auf unglaubliche 33 Prozent an. Langsam blüht und gedeiht es im Land der Born Ruffians. Ansprachen an das Volk - in der Form von ihren drei Alben „Say It“ (2010), „Birthmarks“ (2013) und „RUFF“ (2015) - erreichten weltweit immer mehr Menschen. Ihr Land hat sich dank regelmäßigem Airplay, Millionen von Spotify-Hörern und unzähligen internationalen Tourneen zu einem wunderschönen und blühenden Ort entwickelt - jedoch auch zu einem Ort, den Sänger Lalonde nicht wiedererkannte. Ohne den ehemaligen Mitbegründer Hamelin an seiner Seite, fühlte Lalonde sich drei Alben lang nicht mehr zu Hause.
 
Mit der Rückkehr ihres alten Drummers sind die Ruffians gleich wieder zu ihrem alten Schlachtplan zurückgekehrt: als Trio schreiben und aufnehmen, ohne große Nachbearbeitung und neue Songs möglichst schnell hintereinander raushauen. „Wir sind alle Freunde dieser seltsamen, stichwortartigen Methode Songs zu schreiben.“ sagt Lalonde. „Es ist geht bei uns wirklich unglaublich schnell und ist sehr effizient.“ 
 
In einer Zeit, in der ihre Indie-Rock-Kollegen sich meist an Top 40 Trends orientieren oder R&B Beats und EDM Texturen in ihre Songs verwursten, fühlt sich Born Ruffians’ neues Album „Uncle, Duke & The Chief“ umso aufsässiger und rauer an und umarmt ganz bewusst die alte Rock’n’Roll Ästhetik. Produziert wurde es von Richard Swift, der nach der Zusammenarbeit mit Bands wie The Shins oder Foxygen ein, zwei Dinge über die Balance zwischen musikalische Anarchie und Klassizismus gelernt hat. Es ging nur darum, das zu machen, was sich gut anfühlt – nicht darum etwas zu produzieren was gerade hip und angesagt klingt. Im Fall der Ruffians heißt das ihre pseudokünstlerische Einflüsse mal bei Seite zu legen und stattdessen mit dem Sound ihrer Eltern und Bands wie Buddy Holly, The Everly Brothers und die pre-psychedelischen Beatles zu reconnecten.

Für ihr neuen Album haben sie eine Film-Trilogie mit drei ihrer Singles gedreht. Sie handelt vom Aufblühen und schmerzhaften Ende der Freundschaft zwischen Sänger Luke und einem ... eher teilnahmslosen Typen.
Teil 1 ("Love Too Soon"), Teil 2 ("Forget Me"), Teil 3 ("Miss You").
 
Die Bevölkerung der Born Ruffians macht sich nun also auf, ihre energetische Live-Show auch im Land "Mehlhose" zu präsentieren.

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Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Abendkasse: 15€/12€ ermäßigt
Vorverkauf: 12€ (Tickets hier)
9.7.-14.7.2018 – 5. FRANZ MEHLHOSE FERIEN BAND PROJEKT
 

Habt ihr Lust eine Woche unter Anleitung von erfahrenen Musikpädagogen eure eigenen Songs zu komponieren?

FRANZ MEHLHOSE ruft alle musikbegeisterten Schulkinder auf, am FERIEN BAND PROJEKT mitzuwirken - dabei spielt Erfahrung keine Rolle. In kleinen Gruppen könnt ihr gemeinsam den Spaß am Musizieren entdecken! Die Workshop-Woche findet in Proberäumen der Musikschule Fränzel 2x2 Stunden pro Tag unter Anleitung von renommierten Musik-Schaffenden statt. Am Ende tretet ihr mit eurer Band bei FRANZ MEHLHOSE vor euren Fans auf.

Schon die ersten vier ausgebuchten FERIEN BAND PROJEKTE waren große Erfolge. Zum Abschlusskonzert präsentierten die Kinder selbst komponierte Lieder, hinterließen ein tosendes Publikum und gaben – auf Grund der großen Nachfrage – Autogramme.
 
Mit dabei sind:
ALAA ZOUITEN (Arabische-Laute-Spieler aus Marokko)
DAVE DANIEL BÖNSCH (u.a. Bass bei Lilabungalow)
MARTIN RÖDIGER (u.a. Album-Produktion & Tontechnik Clueso)
MARIA ANTONIA SCHMIDT (Sängerin bei Chapeau Claque)
MAX DEBUCH (Rapper bei Magma & MBP)
ROBERT „ARPEN“ SEIDEL (u.a. Keys bei A Forest / Filmmusik)
 
Mehr Informationen zu den Workshop-Leitern gibt es HIER.
 
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Das Anmeldeformular könnt ihr HIER herunterladen und uns entweder per Mail oder ausgedruckt im Café zukommen lassen.
Wiederkehrende Termine
 
Jeder 1. Dienstag des Monats: POETRY SLAM
Jeder 1. Sonntag des Monats: JAZZY SUNDY
1. MAI: Jahresfeier zur Feier der Eröffnung des Lokals FRANZ MEHLHOSE 1911
21. JUNI: Fête De La Musique
2. Woche der Sommerferien: FRANZ MEHLHOSE Ferien Band Projekt
Der dritte Advents-Sonntag: FRANZ MEHLHOSE Adventsmarkt